| Danko Jones | |
|---|---|
R–L: Danko Jones, John Calabrese und Rich Knox | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Toronto, Kanada |
| Genre(s) | Hard Rock, Punkrock, Bluesrock, Garage Rock, Heavy Metal |
| Aktive Jahre | seit 1996 |
| Website | www.dankojones.com |
| Aktuelle Besetzung | |
| Danko Jones | |
| John Calabrese | |
| Rich Knox | |
| Ehemalige Mitglieder | |
Schlagzeug | Atom Willard |
Schlagzeug | Dan Cornelius |
Schlagzeug | Damon Richardson |
Schlagzeug | Niko Quintal |
Schlagzeug | Gavin Brown |
Schlagzeug | Michael Caricari |
Danko Jones ist eine kanadische Rockband um den gleichnamigen kanadischen Sänger und Gitarristen. Weitere Bandmitglieder sind der Bassist John Calabrese und der Schlagzeuger Rich Knox.
Die kanadische Rockband Danko Jones wurde 1996 in Toronto gegründet. Die ursprüngliche Besetzung bestand aus Sänger und Gitarrist Danko Jones, Bassist John „JC“ Calabrese und Schlagzeuger Damon Richardson. Stilistisch orientierte sich die Band von Beginn an an einem minimalistischen, energiegeladenen Hard-Rock-Sound im Format eines Power-Trios.
In den späten 1990er Jahren erspielte sich die Band durch zahlreiche Live-Auftritte in der lokalen Szene von Toronto eine wachsende Anhängerschaft. Erste Veröffentlichungen erschienen zunächst unabhängig, bevor die Band mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum „Danko Jones“ (2002) internationale Aufmerksamkeit erlangte.
Mit Alben wie „We Sweat Blood“ (2003) und „Sleep Is the Enemy“ (2006) festigte die Band ihren Ruf als kompromisslose Liveband. Besonders in Europa, insbesondere in Deutschland und Skandinavien, konnte Danko Jones eine stabile Fanbasis aufbauen. Das Album „Never Too Loud“ (2008), produziert von Nick Raskulinecz, markierte eine stilistische Weiterentwicklung hin zu einem stärker produzierten Sound.
In den folgenden Jahren veröffentlichte die Band regelmäßig neue Alben, darunter „Below the Belt“ (2010) und „Rock and Roll Is Black and Blue“ (2012). Diese Phase war geprägt von intensiver Tourtätigkeit sowie einer konstanten Weiterentwicklung innerhalb des etablierten musikalischen Rahmens. Mit „Fire Music“ (2015) erschien das erste Album mit dem Schlagzeuger Rich Knox, der seitdem fester Bestandteil der Band ist.
Mit dem Album „Wild Cat“ (2017) leitete die Band eine neue Schaffensphase ein. Die Veröffentlichung wurde von umfangreichen Tourneen begleitet und markierte eine Rückbesinnung auf einen roheren, direkteren Sound. 2019 erschien „A Rock Supreme“, das von Kritikern überwiegend positiv aufgenommen wurde.
Im Jahr 2021 veröffentlichte die Band das Album „Power Trio“, das bewusst auf die ursprüngliche Minimalbesetzung Bezug nahm. Mit „Electric Sounds“ (2023) setzte Danko Jones ihre kontinuierliche Veröffentlichungspolitik fort.
In den folgenden Jahren blieb die Band vor allem als Live-Act aktiv und veröffentlichte weiterhin neues Material. Dazu zählt unter anderem das Album „Leo Rising“ (2025), mit dem die Band ihre langjährige Karriere fortführte.
Bis 2026 gilt Danko Jones als eine der beständigsten Bands des internationalen Hard Rock, insbesondere aufgrund ihrer kontinuierlichen Veröffentlichungstätigkeit und ihrer starken Präsenz auf europäischen Bühnen.

Danko Jones’ Musik ähnelt der Musik von Bands wie KISS, AC/DC oder Thin Lizzy. Sie sind stilistisch im Hard Rock, Punkrock, Bluesrock, Garage Rock und Heavy Metal anzusiedeln. Charakteristisch für ihre Musik sind die abgehackten Gitarrenpowerchord- und Singletoneriffs im Stil von AC/DC und das stark verzerrte Bassspiel, das dem von Lemmy Kilmister ähnelt.
Danko Jones’ Liveauftritte sind vor allem kraftvoll und energiegeladen und von der selbstironischen wie vulgären Art des Frontmanns geprägt. Dazu gehört etwa obszönes „Anmachen“ von Zuschauern und sein wildes Zungenspiel. Dabei ist der ironische und satirische Charakter von Jones’ Bühnen-Alter-Ego immer wieder erkennbar. Außerdem ist die Band bekannt für ihre Spoken Word Performances, bei denen Jones etwas erzählt, während Rich Knox und John Calabrese einen einfachen Grundrhythmus spielen.
| Jahr | Titel Musiklabel |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen (Jahr, Titel, Musiklabel, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 2002 | Born a Lion Bad Taste |
— | — | — |
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2002 |
| 2003 | We Sweat Blood Bad Taste |
— | — | — |
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2003 |
| 2006 | Sleep Is the Enemy Bad Taste |
DE56 (2 Wo.)DE |
CH72 (1 Wo.)CH |
— |
Erstveröffentlichung: 28. Februar 2006 |
| 2008 | Never Too Loud Bad Taste |
DE35 (1 Wo.)DE |
CH55 (2 Wo.)CH |
AT73 (1 Wo.)AT |
Erstveröffentlichung: 27. Februar 2008 |
| 2010 | Below the Belt Bad Taste |
DE28 (3 Wo.)DE |
CH39 (2 Wo.)CH |
AT43 (1 Wo.)AT |
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2010 |
| 2012 | Rock and Roll Is Black and Blue Bad Taste |
DE43 (1 Wo.)DE |
CH70 (1 Wo.)CH |
AT52 (1 Wo.)AT |
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2012 |
| 2015 | Fire Music Bad Taste |
DE21 (2 Wo.)DE |
CH48 (1 Wo.)CH |
AT36 (1 Wo.)AT |
Erstveröffentlichung: 6. Februar 2015 |
| 2017 | Wild Cat Bad Taste |
DE14 (3 Wo.)DE |
CH26 (2 Wo.)CH |
AT39 (1 Wo.)AT |
Erstveröffentlichung: 3. März 2017 |
| 2019 | A Rock Supreme AFM Records |
DE21 (2 Wo.)DE |
CH34 (1 Wo.)CH |
— |
Erstveröffentlichung: 26. April 2019 |
| 2021 | Power Trio AFM Records |
DE16 (1 Wo.)DE |
CH29 (1 Wo.)CH |
— |
Erstveröffentlichung: 27. August 2021 |
| 2023 | Electric Sounds AFM Records |
DE18 (2 Wo.)DE |
CH24 (1 Wo.)CH |
— |
Erstveröffentlichung: 15. September 2023 |
| 2025 | Leo Rising AFM Records |
DE45 (1 Wo.)DE |
CH93 (1 Wo.)CH |
— |
Erstveröffentlichung: 21. November 2025 |
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Platin-Schallplatte
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Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.
| Land/RegionAuszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen) |
Verkäufe | Quellen | ||
|---|---|---|---|---|
| 100.000 | sverigetopplistan.se | |||
| Insgesamt | ||||