| Film | |
| Titel | Das Meer |
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| Originaltitel | The Sea הים |
| Produktionsland | Israel |
| Originalsprache | Arabisch, Hebräisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 93 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Shai Carmeli-Pollak |
| Drehbuch | Shai Carmeli-Pollak |
| Produktion | Baher Agbaria |
| Musik | Avi Belleli |
| Besetzung | |
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Das Meer (hebräisch: הים) ist ein israelischer Spielfilm aus dem Jahr 2025, geschrieben und inszeniert von Shai Carmeli-Pollak. Der Film erzählt die Geschichte von Khaled, einem 12-jährigen palästinensischen Jungen, der zum ersten Mal in seinem Leben versucht, das Mittelmeer zu erreichen.
Die Weltpremiere des Films war am 21. Juli 2025 beim Jerusalem Film Festival. Er gewann fünf Ophir Awards, darunter den Preis für den besten Film und den besten Darsteller. Mohammad Ghasawi wurde als bislang jüngster Schauspieler mit einem Ophir Award geehrt. Mit dem Gewinn des Ophir Award wird der Film automatisch Israels offizieller Beitrag für die Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester internationaler Film.
Der Film wurde auf Arabisch und Hebräisch gedreht und ist eine Kooperation von jüdischen und palästinensischen Israelis.
Der Film erzählt die Geschichte von Khaled, einem 12-jährigen palästinensischen Jungen aus Ramallah, der davon träumt, zum ersten Mal das Meer zu sehen. Auf einer Schulreise nach Tel Aviv wird Khaled an einem israelischen Checkpoint angehalten. Er weigert sich umzukehren und beschließt, alleine weiterzugehen. Allerdings kennt er den Weg zum Mittelmeer nicht und spricht auch kein Hebräisch. Die Geschichte folgt seiner Reise und hebt die Unschuld der Kindheit gegenüber den harten Realitäten des Krieges hervor.
Kritiker haben den Film als kraftvolle Antikriegsbotschaft beschrieben; er zeige ironisch die menschlichen Kosten des Konflikts.
Am Jerusalem Film Festival wurde der Film mit dem Best Ensemble Award, dem Yossi Mulla Award for Best Original Score und für den Haggiag Award for Best Feature through the Jerusalem Foundation mit einer „lobenden Erwähnung“ ausgezeichnet.
Bei den Ophir Awards erhielt der Film insgesamt fünf Auszeichnungen: den Preis für Bester Film, den Preis für das beste Drehbuch, den Preis für den besten Darsteller für den 13-jährigen palästinensischen Star Muhammad Gazawi, den Preis für den besten Nebendarsteller für Khalifa Natour und den Preis für die beste Filmmusik.
Nach der Verleihung des Ophir Award kündigte der israelische Kulturminister Miki Zohar an, die staatliche Förderung für den Filmpreis einzustellen. Er warf dem Film vor, Israels Soldaten zu diskreditieren. Die israelische Akademie für Film und Fernsehen wies die Kritik zurück und betonte ihr „Bekenntnis zu filmischer Exzellenz, künstlerischer Freiheit und Meinungsfreiheit“. Assaf Amir, der Vorsitzende der israelischen Akademie für Film und Fernsehen, sagte: „As the never-ending war in Gaza takes a terrible toll in death and destruction, the ability to see the 'other'... gives small hope.“ (deutsch: „Angesichts der schrecklichen Opfer an Menschenleben und Zerstörung, die der endlose Krieg in Gaza fordert, gibt die Möglichkeit, das ‚Andere‘ zu sehen, ein wenig Hoffnung.“) Amir fügte hinzu, dass angesichts der Angriffe der israelischen Regierung auf das israelische Kino und die israelische Kultur sowie der Aufrufe von Teilen der internationalen Filmgemeinschaft, sie zu boykottieren, die Auswahl des Films eine kraftvolle und eindrucksvolle Antwort sei.