Ausgeliefert wurde der Data General/One mit einer angepassten Version von MS-DOS 2.11, der Leistungsumfang des Rechners entsprach dem damaligen Leistungsvermögen von MS-DOS-Desktop-Rechnern. Trotz der innovativen Gestaltung war der Rechner wirtschaftlich kein Erfolg.
Schwächen
Der LCD-Bildschirm war nicht hintergrundbeleuchtet und erforderte daher die präzise Positionierung sowohl von Lichtquellen als auch Betrachter, um den Bildschirminhalt erkennen zu können.
Durch den Verbau der beiden 3½"-Diskettenlaufwerke war der Rechner seiner Zeit voraus: zu dieser Zeit waren noch 5¼"-Laufwerke verbreitet, und durch die damaligen Kopierschutzmechanismen ließen sich die so vorhandenen Inhalte nicht ohne weiteres auf den Data General/One bringen.
Unglücklicherweise verbaute Data General in diesem Rechner zum Ansteuern der RS232-Schnittstelle eine CMOS-Version des Intel 8251, der register-inkompatibel zum IBM-PC-Standard NSC 8250 war. Dies brachte viele Probleme mit sich, weil ausgerechnet die für einen Laptop wichtige externe RS232-Kommunikation nicht mit Standardsoftware funktionierte. Viele Standardprogramme, beispielsweise Laplink, ließen sich daher nicht einsetzen.