David Dukes

David Dukes (* 6. Juni 1945 in San Francisco, Kalifornien als David Coleman Dukes; † 9. Oktober 2000 in Lakewood, Washington) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der von 1970 bis 2000 in rund 100 Film- und Fernsehproduktionen mitspielte, darunter Filme wie Ich liebe dich – I love you – je t'aime, Die erste Todsünde, An einem Morgen im Mai, The Men's Club, Verabredung mit einem Engel, Gods and Monsters und Stephen Kings Haus der Verdammnis.

Leben und Karriere

David Coleman Dukes wurde 1945 in San Francisco im Bundesstaat Kalifornien geboren. Dukes, der früh beschlossen hatte Schauspieler zu werden, studierte Schauspiel in San Francisco am American Conservatory Theater. Seine Schauspiellaufbahn begann er schließlich 1970 in Hollywood in einer Nebenrolle in der Westernserie Die Leute von der Shiloh Ranch.

In seiner über 30-jährigen Schauspielerkarriere spielte er zahlreiche Charakterrollen, unter anderem in George Roy Hills romantischer Komödie Ich liebe dich – I Love You – Je t’aime (1979), in Brian G. Huttons Thriller Die erste Todsünde (1980), in Glenn Jordans Komödie Mrs. Hines und Tochter (1981), in Stanley R. Jaffes Mysteryfilm An einem Morgen im Mai (1983), in Peter Medaks Drama The Men’s Club (1986), in Tom McLoughlins Fantasykomödie Verabredung mit einem Engel (1987), in Alan J. Pakulas Drama Zweites Glück (1989) oder in Bill Condons Literaturverfilmung Gods and Monsters (1998).

David Dukes erlag am 9. Oktober 2000 im Alter von 55 Jahren am Drehort in Lakewood einem Herzinfarkt. In der US-amerikanischen Fernsehminiserie Stephen Kings Haus der Verdammnis hatte er seinen letzten Auftritt. Sie wurde ihm 2002 posthum gewidmet.

Nach seinem Tod wurde das „David Coleman Dukes Memorial“-Stipendium an der University of Southern California School of Theatre gegründet. Es wird jährlich für vorbildliches Engagement im Schauspiel in seinem Namen vergeben.

David Dukes war zweimal verheiratet. Die Ehe mit Carolyn L. McKenzie dauerte von 1965 bis 1975, die Ehe mit Carol Muske-Dukes hielt bis zu seinem Tod im Oktober 2000. Sein Grab befindet sich auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale.

Filmografie (Auswahl)

Kino

  • 1970: Blutige Erdbeeren (The Strawberry Statement)
  • 1975: The Wild Party
  • 1979: Ich liebe dich – I Love You – Je t’aime (A Little Romance)
  • 1980: Die erste Todsünde (The First Deadly Sin)
  • 1981: Mrs. Hines und Tochter (Only When I Laugh)
  • 1983: An einem Morgen im Mai (Without a Trace)
  • 1986: The Men’s Club
  • 1986: Rawhead Rex
  • 1987: Catch the Heat
  • 1987: Verabredung mit einem Engel (Date with an Angel)
  • 1988: Tödliche Gier (Deadly Intent)
  • 1989: Zweites Glück (See You in the Morning)
  • 1990: Mörderische Hitze (The Rutanga Tapes)
  • 1990: Die Geschichte der Dienerin (The Handmaid's Tale)
  • 1991: D.O.G. Verbotene Tricks (Under Surveillance)
  • 1993: Mein Freund, der Entführer (Me and the Kid)
  • 1996: Fled – Flucht nach Plan (Fled)
  • 1997: Der Hollywoodkiller (Tinseltown)
  • 1998: Gods and Monsters
  • 1998: Slappy und die Rasselbande (Slappy and the Stinkers)
  • 1998: Can I Play? (Kurzfilm)
  • 1999: Märchenprinz verzweifelt gesucht (Goosed)
  • 2000: Am Ende steht der Tod (Tick Tock)
  • 2001: Sex and a Girl – Dein erstes Mal vergisst Du nie! (Alex in Wonder)

Fernsehen

Auszeichnungen

  • 1977: Joseph-Jefferson-Award-Nominierung in der Kategorie Principal Role in a Play für Design for Living, am Goodman Theatre in Chicago, Illinois
  • 1980: Tony-Award-Nominierung in der Kategorie Best Actor – Featured Role – Play für Bent, von Martin Sherman

Einzelnachweise

  1. ↑ Nachruf auf David Dukes in: The Seattle Times (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Nachruf auf David Dukes in: The New York Times
Personendaten
NAME Dukes, David
ALTERNATIVNAMEN Dukes, David Coleman (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Schauspieler
GEBURTSDATUM 6. Juni 1945
GEBURTSORT San Francisco, Kalifornien, USA
STERBEDATUM 9. Oktober 2000
STERBEORT Lakewood, Washington, USA