Er hat mehrere Romane veröffentlicht. Für sein Erstlingswerk A Conspiracy of Paper erhielt er 2001 den Edgar Allan Poe Award und den Barry Award. Hauptdarsteller in drei seiner Bücher (Die Papier-Verschwörung, Die Falschspieler und Die Teufelsgesellschaft) ist der ehemalige Boxer und spätere Privatdetektiv Benjamin Weaver, das schwarze Schaf einer jüdischen Kaufmannsfamilie im London des frühen 18. Jahrhunderts.
Der erste Band Die Papier-Verschwörung wurde auch als Teil der zwölfbändigen Zeit-Edition Historische Kriminalromane in Zusammenarbeit mit dem Edel Verlag im Jahr 2010 wiederveröffentlicht.
Kritik
Zum Roman Die Papierverschwörung: Der 1966 geborene Amerikaner ist ein begnadeter Historienautor und kenntnisreicher Historiker, der es vortrefflich versteht, Spannung in einem knochentrockenen Sujet zu erkennen und zu entwickeln. Der erste Börsencrash der Geschichte warf seine Schatten voraus – und David Liss machte einen phantastischen Krimi mit diesem Material, der zudem das Leben der Juden in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts brillant auf die Bühne der Literatur brachte.
Werke
Die Papier-Verschwörung. Roman („A Conspiracy of Paper“). Btb, München 2002, ISBN 978-3-442-73068-1.
Der Kaffeehändler. Roman („The Coffee Trader“). Btb, München 2007, ISBN 978-3-442-73652-2.
Die Falschspieler. Roman („A Spectacle of Corruption“). Btb, München 2006, ISBN 978-3-442-73589-1.
Die Teufelsgesellschaft. Roman („The Devil's Company“). Btb, München 2008, ISBN 978-3-442-73692-8.