David Schwertner (auch: Schwerdtner; * 24. Oktober 1625 in Kratzau; † 6. Mai 1666 in Aschersleben) war ein deutscher lutherischer Theologe.
Der einer böhmischen Exulantenfamilie entstammende Schwertner immatrikulierte sich am 6. Juni 1644 an der Universität Wittenberg, wo er ein Studium der philosophischen Wissenschaften absolvierte, was er an der Universität Leipzig fortsetzte. Dort erwarb er sich den akademischen Grad eines Magisters, habilitierte sich, wurde Assessor an der Philosophischen Fakultät und 1659 Professor der Ethik. Sein eigentliches Ziel jedoch war es eine theologische Laufbahn einzuschlagen. Er wurde Baccalaureus der theologischen Fakultät und avancierte am 7. Juli 1659 zum Lizentiaten der Theologie.
Als solcher wurde er Kollegiat des großen Fürstenkollegiums der Hochschule. Schwertner hatte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Universität beteiligt. So war er Dekan der philosophischen Fakultät und in den Wintersemestern 1662, 1656 Rektor der Alma Mater.
1665 folgte er einem Ruf als Oberpfarrer an die St.-Stephani-Kirche und Superintendent nach Aschersleben, wo er im Folgejahr verstarb.
Aus seiner am 16. Januar 1656 in der Leipziger Nikolaikirche geschlossenen Ehe mit Anna Magaretha, der Tochter des Zittauer Kantors Simon Crusius (* 24. März 1607 in Leipa; † 12. April 1678 in Zittau), ist der Sohn Johann David Schwerdtner (1658–1711) bekannt.
| Personendaten | |
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| NAME | Schwertner, David |
| ALTERNATIVNAMEN | Schwerdtner, David |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher lutherischer Theologe |
| GEBURTSDATUM | 24. Oktober 1625 |
| GEBURTSORT | Kratzau |
| STERBEDATUM | 6. Mai 1666 |
| STERBEORT | Aschersleben |