Death Racers

Film
Titel Death Racers
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Roy Knyrim
Drehbuch Andrew Helm,
,Roy Knyrim
Patrick Tantalo
Produktion David Michael Latt,
David Rimawi
Musik Joseph Kamiya
Kamera David Conley
Schnitt Bobby K. Richardson
Besetzung

Death Racers ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2008 von Roy Knyrim, der auch gemeinsam mit Andrew Helm und Patrick Tantalo das Drehbuch verfasste. In den Hauptrollen sind die Rapper Violent J und Shaggy 2 Dope zu sehen.

Handlung

Im Jahr 2030 bricht in den Vereinigten Staaten ein Bürgerkrieg aus. Um dagegen vorzugehen, ruft der Präsident das Kriegsrecht aus. Im Laufe der Gefechte kann die Armee immer mehr von den Aufständischen gefangen nehmen. Daher wird drei Jahre später in einer verfallenen Stadt ein riesiges Gefangenenlager errichtet. Das Lager erhält den Namen „Red Zone“.

Der Kriminelle Reaper bekommt Sarin-Gas in die Hände, mit dessen Hilfe er das Trinkwasser vergiften will. FX, einer der Häftlinge des Lagers, filmt Reaper heimlich dabei, wie dieser über seine Pläne spricht. Als Gouverneur Reagan Black davon erfährt, beschließt er, ein Todesrennen innerhalb des Gefängnissystems zu veranstalten. Antreten werden vier Teams, die „Severed Head Gang“, die „Homeland Security“, die „Vaginamyte“ und „Insane Clown Posse“, für die Violent J und Shaggy 2 Dope antreten. Das Rennen wird live im Fernsehen gezeigt und von Harvey Winkler und Jennifer Ramirez kommentiert. Die Teams erhalten Punkte für das Töten entkommener Häftlinge. Außerdem erhält das Team, das den Reaper fängt oder tötet, die Freiheit. Jeder Teilnehmer erhält einen Chip, der den Träger sofort tötet, wenn man gegen die Regeln verstößt oder flüchten will.

Die „Insane Clown Posse“ erleiden in ihrem Truck einen Reifenplatzer und in der Folge können einige zuvor gefangene Kriminelle fliehen. Violent J beobachtet eine Explosion und die Teams gehen der Sache nach. Sie stoßen auf einen brennenden Jeep der Homeland Security mit zwei Leichen der Agenten. Violent J und Shaggy 2 Dope treffen auf FX, der das Rennen filmt. FX teilt ihnen mit, dass es wahrscheinlich zu einem Hinterhalt am Zielort kommen könnte, sodass sie ihn mitnehmen. Durch die Info können sie die Angreifer überraschen und töten. FX wird auf Befehl von Metal Machine Man getötet, der allerdings kurz darauf von einem Raketenwerfer getötet wird. Die Teams reparieren ihre Fahrzeuge und setzen ihre Jagd fort. Violent J und Shaggy 2 Dope erreichen das Versteck des Reaper und verhindern, dass das Sarin-Gas in das Trinkwasser gerät. Colonel Bob und Cpt. Rudy Jackson treffen ebenfalls ein und offenbaren sich als Mitglieder der Homeland Security, die von Reagan Black eingeschleust wurden, und als die Mörder von Metal Machine Man. Erneut beginnen sie, mit ihren Raketenwerfern zu schießen.

Als sich die Folgen der Explosion legen, nehmen Bob und Rudy eine abgetrennte Hand, die sie für die Hand von Reaper halten, mit. Sie fahren mit dem Truck der „Insane Clown Posse“ zurück in die „Red Zone“. Violent J und Shaggy 2 Dope haben die Explosion überlebt und Shaggy 2 Dope nimmt sofort die Verfolgung alleine auf, da Violent J zu schwer verletzt ist. Der Reaper taucht wieder auf und zeigt so, dass er nicht gestorben ist. Er versucht nun, das Sarin-Gas freizusetzen, doch Violent J stellt sich ihm entgegen. Bob und Rudy erreichen die Ziellinie und überreichen Gouverneur Black die Hand des Reaper. Shaggy 2 Dope erhebt sich auf der Ladefläche des Trucks und eröffnet das Feuer auf Bob, Rudy und den Gouverneur. Black drückt den Knopf, um die in den Körpern der Teammitglieder der „Insane Clown Posse“ implantierten Sprengsätze zu zünden. Das Sarin explodiert und löst eine Kettenreaktion aus, die das Land zerstört.

Hintergrund

Das Budget lag bei geschätzten 450.000 US-Dollar. Gedreht wurde in und um Los Angeles. Der Soundtrack des Films enthielt Originalmusik von Joseph Kamiya sowie bereits veröffentlichte Musik, die von Insane Clown Posse stammte. Der Film erschien als Direct-to-Video am 16. September 2008.

Rezeption

Dread Central urteilte: „Wenn du ein eingefleischter Juggalo bist oder Troma für den Gipfel der Filmkunst hältst, dann haut dich *Death Racers* vielleicht glatt um. Ich für meinen Teil wollte meine Zeit, mein Geld und meine Gehirnzellen zurück.“

Violent J bezeichnete Death Racers als „einen unglaublich beschissenen Film“, bereut es jedoch nicht, ihn gedreht zu haben. Der Film inspirierte ihn dazu, die Produktion von Big Money Rustlas voranzutreiben, da er der Ansicht war, dass Psychopathic Records einen besseren Film als Death Racers produzieren könne. Auf dem „Gathering of the Juggalos“ im Jahr 2008 bezeichnete Violent J den Film als „die billige Raubkopie-Nachahmung“ von Death Race.

Im Popcornmeter, der Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes, hat der Film bei mehr als 1000 Abstimmungen eine Wertung von 46 %. In der Internet Movie Database hat der Film bei knapp 1200 Stimmabgaben eine Wertung von 2,5 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: September 2026).

Einzelnachweise

  1. ↑ Freigabebescheinigung für Death Racers. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 130079/V; abgerufen am 6. September 2026).
  2. ↑ Roy Knyrim biography. Sota Productions, abgerufen am 18. März 2009 (englisch).
  3. ↑ Gary McLendon: Henrietta actor has had varied life, 16. September 2008 (englisch). 
  4. ↑ Death Racers (DVD). In: Dread Central. 17. September 2008, abgerufen am 5. September 2026 (englisch).
  5. ↑ {title}. In: The A.V. Club. 21. September 2010, abgerufen im Juli 2026 (englisch).
  6. ↑ Violent J; Shaggy 2 Dope: Gathering of the Juggalos seminar. Länge 3:24, [Videotape]. 17. August 2008 (englisch, video.google.com (Memento des Originals vom 4. Juni 2011 im Internet Archive) [abgerufen am 17. August 2008]).
  7. ↑ Death Racers. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 5. September 2026 (englisch).
  8. ↑ IMDb: Ratings Death Racers, abgerufen am 5. September 2026.