| Cerberusa | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cerberusa | ||||||||||||
| Bott, 1966 |
Cerberusa ist eine Gattung der Familie Potamidae mit 15 rezenten Arten. Die Süßwasserkrabben kommen im Süden Indochinas auf beiden Seiten des Tenasserim-Gebirges zwischen Thailand und Myanmar vor. Sie ist auch auf den Inseln der Westküste Thailands und Myanmars verbreitet.
Die Vertreter leben aquatisch und sind meist in langsam fließenden Bächen anzutreffen, eine Art bevorzugt turbulente Strömungsverhältnisse an Wasserfällen. Gelegentlich sind sie in sehr feuchten Uferbereichen auch außerhalb des Wassers oder hinter der Wasserwand von Wasserfällen anzutreffen.
Der Carapax ist deutlich breiter als lang, relativ niedrig und niemals aufgetrieben. Die epigastrischen Kämme sind deutlich und von den postorbitalen durch eine deutliche Furche abgesetzt. Die postorbitalen Kämme sind markant, scharf und verschmelzen mit dem prominenten Epibranchialzahn. Letzterer ist vom äußeren Augenhöhlenwinkel durch eine kleine Kerbe getrennt. Der vordere Seitenrand ist stark konvex und kammartig, die hinteren Seitenränder konvergieren nach hinten. Der Exopodit des dritten Maxillipeden überragt die Oberkante des Ischiums. Seine gut entwickelte Geißel ist etwa so lang wie der Merus breit.
Der Hinterleib der Männchen ist dreieckig, die Spitze des Telsons reicht bis auf Höhe der Mitte der Basis der Scherenbeine. Das erste Gonopodiums ist gewellt, sein Endglied schlank, konisch, spärlich beborstet und trägt eine breite rückenseitige Falte. Der Endabschnitt des Subterminalsegments ist schlank und halsartig. Das Endglied des zweiten Gonopodiums ist etwas länger als das halbe Grundglied.
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:
Synonyme sind Potamiscus (Demanietta) Bott, 1966 und Ranguna (Demanietta) Bott, 1966.