| Film | |
| Titel | Der Lapplandkrieg |
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| Originaltitel | Lapin sota |
| Produktionsland | Finnland |
| Originalsprache | Finnisch, Schwedisch, Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 155 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Backmann & Hoderoff |
| Stab | |
| Regie | Aku Louhimies |
| Drehbuch | Antti Tuuri, Aku Louhimies |
| Produktion | Andrei Alén, Aku Louhimies, Sirkka Rautiainen, Jukka Valtanen |
| Musik | Lasse Enersen |
| Kamera | Ari Virem |
| Schnitt | Benjamin Mercer |
| Besetzung | |
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Der Lapplandkrieg (Originaltitel: Lapin sota) ist ein finnisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2026 unter der Regie von Aku Louhimies. Der Film ist eine Adaption des Romans Rauta-antura von Antti Tuuri aus dem Jahr 2012. Der Film behandelt den Lapplandkrieg, einen Krieg zwischen Finnland und Nazi-Deutschland. Zu den Schauspielern gehören Luukas Niskanen, Sannah Nedergård, Peter Franzén und Volker Bruch.
1944, während des Zweiten Weltkriegs, sind Finnen gezwungen, in Lappland gegen die Deutschen zu kämpfen.
Louhimies vorangegangener Film Unknown Soldier - Kampf ums Vaterland war ebenfalls ein Kriegsdrama. Der Film wurde von Backmann & Hoderoff mit Mitteln der Finnischen Filmstiftung produziert. Die Dreharbeiten begannen im August 2025. Ein wesentlicher Schauplatz der dargestellten Ereignisse ist Tornio.
Der Film feierte am 23. Oktober 2026 in Finnland Premiere, er war dort ein Kassenerfolg und verzeichnete am Startwochenende mehr als 80.000 Zuschauer, ein Rekordwert für die 2020er-Jahre (der bisherige Rekord lag bei etwa 40.000). Am 8. Januar 2027 ist die schwedische Premiere, ein Kinostart in Deutschland ist nicht geplant.
In finnischen Rezensionen wurden die spektakulären Landschaftsaufnahmen, der Fokus auf das Wandern sowie die Rolle von Sannah Nedergård, einer Frau, die sich mit einem deutschen Mann einlässt, hervorgehoben. Matti Rämö von Suomen Kuvalehti merkte an, dass der Film den menschlichen Aspekt in den Mittelpunkt rücke, während Päivi Valotie von Turun Sanomat die Glaubwürdigkeit der Aufnahmen sowie die überzeugende Darstellung von Luukas Niskanen als zurückhaltender junger Soldat lobte. Auch Taneli Topelius von Ilta-Sanomat würdigte Niskanens schauspielerische Leistung, die die Gefühle eines stillen jungen Mannes auf natürliche Weise zum Ausdruck bringe. Er beschrieb den Film zudem als ein Werk, das sich auf die männliche Perspektive konzentriere und eine gelungene Mischung aus Realismus und Hoffnung biete.