| Film | |
| Titel | Der Wunderweltenbaum |
|---|---|
| Originaltitel | The Magic Faraway Tree |
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 110 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Ben Gregor |
| Drehbuch | Simon Farnaby |
| Produktion | Pippa Harris, Nicholas Brown, Danny Perkins |
| Musik | Isabella Summers |
| Kamera | Zac Nicholson |
| Schnitt | Gary Dollner |
| Besetzung | |
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Der Wunderweltenbaum (Originaltitel The Magic Faraway Tree) ist ein Abenteuerfilm von Ben Gregor. Der Film basiert auf der Kinderbuchreihe The Faraway Tree von Enid Blyton, adaptiert von Simon Farnaby, und kam Ende März 2026 in die Kinos im Vereinigten Königreich. In Deutschland erfolgte der Kinostart Ende April 2026. In den USA ist dieser im August 2026 geplant.
Polly Thompson ist eine brillante Elektronikingenieurin. Als sie ihren Job verliert, weil sie sich weigert, den neuen „intelligenten Kühlschrank“ der Firma seine Nutzer/Käufer ausspionieren zu lassen, verlassen sie, ihr Ehemann Tim und ihre Kinder Fran, Joe und Beth ihre Londoner Wohnung und ziehen aufs Land, wo Tim aufgewachsen ist. Dort mieten sie eine baufällige Scheune, und Tim will versuchen, dort Tomaten anzubauen, um seine eigene handgemachte Pastasoße verkaufen zu können.
Der Farmer, von dem sie die Scheune mieten, rät den Kindern, einen verzauberten Wald nicht zu betreten. Fran tut dies dennoch und findet dort einen Baum, von dem aus sie in fantastische Länder klettern kann. Sie und ihre Geschwister besuchen Länder voller Süßigkeiten, Geburtstagskuchen und anderer Köstlichkeiten, begleitet von einer exzentrischen Gruppe, zu der die Fee Seidenhaar, Mondgesicht und der Pfannenmann gehören.
Der Film basiert auf der zwischen 1939 und 1951 veröffentlichten Kinderbuchreihe The Faraway Tree von Enid Blyton. Regie führt Ben Gregor. Das auf Blytons Kinderbuchreihe basierende Drehbuch schrieb Simon Farnaby. Er adaptierte bereits mehrere Kinderbücher, so Charlie und die Schokoladenfabrik von Roald Dahl für Paul Kings Wonka und die Geschichten über die Kinderbuchfigur Paddington Bär für dessen Film Paddington 2. Für letztere Arbeit war Farnaby 2018 bei den British Academy Film Awards für das beste adaptierte Drehbuch nominiert.
Andrew Garfield und Claire Foy spielen in den Hauptrollen Tim und die Elektronikingenieurin Polly Thompson. Billie Gadsdon, Phoenix Laroche und Delilah Bennett-Cardy spielen ihre Kinder Fran, Joe und Beth und Jennifer Saunders deren strenge Großmutter Frieda. Dustin Demri-Burns spielt den Pfannenmann, Nicola Coughlan die Fee Seidenhaar, Jessica Gunning die Wäscherin und Himmelswächterin Frau Wasch, Rebecca Ferguson Madame Klaps, Nonso Anozie Mondgesicht, Mark Heaps Mr. Oom Boom Boom und Oliver Chris Mr. Watzisname. Drehbuchautor Farnaby ist in der Rolle eines Bauers zu sehen. In weiteren Rollen sind Hiran Abeysekera und Pippa Bennett-Warner zu sehen. Das Casting übernahmen Verity Naughton, Lucinda Syson und Natasha Vincent.
Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Sabine Bohlmann und der Dialogregie von Eva Schaaf im Auftrag der Neue Tonfilm Film- und Synchronproduktion GmbH in München.
Die Kostüme gestaltete Ann Maskrey. Sie war in der Vergangenheit für mehrere Filme der Der-Hobbit-Reihe tätig.
Die Dreharbeiten wurden im Juni 2024 in den Shinfield Studios in Berkshire begonnen. Als Kameramann fungierte Zac Nicholson, der zuletzt für Filme wie The Lost King und One Life tätig war. Das Szenenbild wurde von Alexandra Walker entworfen.
Die Filmmusik komponierte Isabella Summers von Florence + the Machine. Das Soundtrack-Album mit insgesamt 12 Musikstücken, darunter das Lied The Family Song von Andrew Garfield, wurde am 27. März 2026 von Vertigo Abbey Road Recordings als Download veröffentlicht.
Die Weltpremiere des Films fand am 22. März 2026 in London statt. Der Kinostart im Vereinigten Königreich war am 27. März 2026, in Deutschland am 30. April 2026. Der US-Kinostart ist am 21. August 2026 geplant.
Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind 79 Prozent positiv. Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 61 von 100 möglichen Punkten.
Clarisse Loughrey von The Independent schreibt in ihrer Kritik, Enid Blytons eher veraltete Ideen sowie die vergleichsweise simple Weltsicht ihrer Geschichten seien in Simon Farnabys Drehbuch durch frischen, witzigen Charme ersetzt worden. Er habe einen wunderbaren Weg gefunden, Blytons Werk mit der modernen Welt zu verbinden und dabei Wortspiele und unbeschwerten Surrealismus mit einem feinen Gespür für literarische Adaptionen zu verbinden. Er gehe nie pedantisch mit dem Originalmaterial um, bewahre aber dennoch die Grundzüge von Blytons vierteiligen Buchreihe mit ihrer kindlichen Weltsicht und beweise auch einen tiefen Respekt vor dem Wunderbaren und der Fantasie, die aus Gutenachtgeschichten literarische Klassiker machen.
Helena Berg bemerkt in ihrer Kritik für Filmstarts, trotz seiner klaren Botschaft und einiger moralischer Lektionen gehe der Spaß in Der Wunderweltenbaum nie verloren, wofür gelungene Wortwitze, tolle Kostüme sowie das durchgehend spielfreudige Ensemble sorgten. Überraschend treffsicher setze der farbenfrohe Familienfilm sogar feministische Akzente, und zu den Stärken des Films zähle die Dynamik zwischen Teenagerin Beth und der Fee Seidenhaar, die den männlichen Bewohnern des Baumes endlich einmal gehörig die Meinung sagen. Umso irritierender wirkten vor diesem Hintergrund einige rassistische und stereotype Darstellungen. Trotz aller magischen Wunderwelten bleibe aber die warmherzige Familie das eigentliche Herzstück der Geschichte.
In den deutschen Kinos verzeichnet der Film 141.245 Besucher.
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