Die Monophylie der Unterfamilie wird durch folgende Autapomorphien begründet: Am Pronotum ist ein runder Kragen ausgebildet, die Klauen sind basal gezähnt, ihre Parempodia sind borstenförmig und Pulvilli sind nicht ausgebildet.
Die Wanzen haben gewisse Ähnlichkeit mit denen der Tribus Mirini und zeigen auch in den Strukturen der Genitalien gewisse Ähnlichkeiten, sodass ein Schwestergruppenverhältnis zwischen den Deraeocorinae und den Mirinae möglich sein könnte. Viele Vertreter der Deraeocorinae haben eine glatt polierte und punktierte Rückenseite, was sie von den meisten anderen Weichwanzen deutlich unterscheidet. Wenige sind matt gefärbt und zeigen keine Gruben (Tribus Termatophylini), andere sind matt und stark punktiert und ihr Körper ist manchmal wollartig bedeckt (Tribus Clivinemini).
Lebensweise
Die Vertreter der Deraeocorinae ernähren sich fast alle räuberisch und leben in der Kraut- und Gehölzschicht.
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R. T. Schuh, J. A. Slater: True Bugs of the World (Hemiptera: Heteroptera). Classification and Natural History. Cornell University Press, Ithaca, New York, 1995, S. 177.
12Ekkehard Wachmann, Albert Melber, Jürgen Deckert:Wanzen (=Die Tierwelt Deutschlands und der angrenzenden Meeresteile nach ihren Merkmalen und nach ihrer Lebensweise. 75. Teil). Band2: Cimicomorpha: Microphysidae (Flechtenwanzen), Miridae (Weichwanzen). Goecke& Evers, Keltern 2006, ISBN 3-931374-57-2, S.35.
↑
G. Cassis & R.T. Schuh: Systematics, Biodiversity, Biogeography, and Host Associations of the Miridae (Insecta: Hemiptera: Heteroptera: Cimicomorpha). Annual Review of Entomology, 2012. 57: S. 377–404, doi:10.1146/annurev-ento-121510-133533.
Literatur
R.T. Schuh, J. A. Slater: True Bugs of the World (Hemiptera: Heteroptera). Classification and Natural History. Cornell University Press, Ithaca, New York, 1995.