Designgesetz

Basisdaten
Titel:Gesetz über den rechtlichen Schutz von Design
Kurztitel: Designgesetz (bis 2013 Geschmacksmustergesetz)
Früherer Titel: Gesetz über den rechtlichen Schutz von Mustern und Modellen
Abkürzung: DesignG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Gewerblicher Rechtsschutz
Fundstellennachweis: 442-5
Ursprüngliche Fassung vom: 11. Januar 1876
(RGBl. S. 11)
Inkrafttreten am: 1. April 1876
Neubekanntmachung vom: 24. Februar 2014
(BGBl. I S. 122)
Letzte Neufassung vom: 12. März 2004
(BGBl. I S. 390)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
1. Juni 2004
Letzte Änderung durch: Art. 10 G vom 10. August 2021
(BGBl. I S. 3490, 3502)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
überw. 18. August 2021
(Art. 13 G vom 10. August 2021)
GESTA: C189
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Gesetz über den rechtlichen Schutz von Design, kurz Designgesetz (früher Geschmacksmustergesetz), ist eine deutsche Rechtsnorm, die Designs bundesweit begrifflich definiert und konkret schützt. Die aktuelle Fassung, in der der Name des Schutzgutes von Geschmacksmuster zu eingetragenem Design geändert wurde, stammt vom 19. Oktober 2013. Zuvor waren im März 2004 durch eine Neufassung des Geschmacksmustergesetzes aufgrund der Richtlinie 98/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Oktober 1998 über den rechtlichen Schutz von Mustern und Modellen (ABl. EG Nr. L 289 S. 28) das alte Geschmacksmustergesetz aus dem Jahr 1876 und das Schriftzeichengesetz von 1981 abgelöst worden.

Ergänzt wird das Designgesetz durch die Designverordnung (DesignV) vom 2. Januar 2014 (BGBl. I S. 18), früher Geschmacksmusterverordnung.

Auf Ebene der Europäischen Union existiert das Unionsdesign.

Siehe auch

Wikisource: Gesetz, betreffend das Urheberrecht an Mustern und Modellen (1876) – Quellen und Volltexte

Literatur