| Deutsche ILCO (ILCO) | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 28. Januar 1972 |
| Sitz | Bonn |
| Zweck | Solidargemeinschaft für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs |
| Vorsitz | Klaus-Peter Berszuck |
| Mitglieder | 6748 |
| Website | ilco.de |
Die Deutsche ILCO e. V. ist der Selbsthilfeverband von Menschen mit einem Stoma (künstlicher Darmausgang oder künstliche Harnableitung) in Deutschland. Der Name ILCO wird durch die Anfangsbuchstaben von Ileum (Dünndarm) und Colon (Dickdarm) gebildet. In Europa ist die Bezeichnung ILCO bei nationalen Stoma Selbsthilfeverbänden sehr gebräuchlich, z. B. ILCO Serbia, Latvia-ILCO, SlovILCO. Seit 2005 wird offiziell Darmkrebs im Selbstauftrag der ILCO miteinbezogen.
In Deutschland gibt es geschätzt rund 150.000 Stoma-Träger, jährlich erkranken 60.000 Menschen an Darmkrebs. Die Deutsche ILCO hat sich selbst verpflichtet, allen Betroffenen in Deutschland beizustehen, dass sie auch mit dem Stoma und mit ihrer Darmkrebserkrankung selbstbestimmt und selbstständig handeln können. Dies erreicht der Verein durch:
Treffen und Veranstaltungen gibt es auch gesondert für jüngere Betroffene in der Gruppe "Junge ILCO +/- 35".
Der Verein hat insgesamt 6.748 Mitglieder, wobei 5.540 selbst betroffen sind, 507 Angehörige von Betroffenen sind und 621 als fördernde Mitglieder geführt werden (Stand: 1. Januar 2020).
Betroffene nach Art der Operation (soweit angegeben, Stand 2025):
Die Deutsche ILCO wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Sie ist Mitglied folgender Netzwerke und Dachverbände.
Zudem arbeitet die Deutsche ILCO fachbezogen mit mehreren Fachgesellschaften und Initiativen zusammen.
Schwesterorganisationen im deutschsprachigen Raum:
Koordinaten: 50° 44′ 5,8″ N, 7° 5′ 41,5″ O