| Dexiosoma | ||||||||||||
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Dexiosoma caninum | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dexiosoma | ||||||||||||
| Rondani, 1856 |
Dexiosoma ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1856 von dem italienischen Entomologen Camillo Rondani eingeführt. Typusart ist Musca canina Fabricius, 1781. Der Gattungsname bezieht sich offenbar auf die Gattung Dexia. Der zweite Wortteil soma kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Körper“. Die Gattung Dexiosoma gehört zur Tribus Megaprosopini innerhalb der Tachininae.
Die Fliegen sind 8–13 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Dexiosoma nach Cerretti et al. (2012). Die Leiste unterhalb der Vibrissen mit kräftigen, medial gekreuzten Borsten. Die Vibrissen sind schwach. Die Parafazien sind mit feinen, gelben Börstchen (Setulae) besetzt. Das Postpronotum ist mit 2–3 Borsten besetzt. Es sind 3 Katepisternalborsten vorhanden. Das Scutum (Rückenplatte) ist mit 3 Paaren postsuturaler Dorsozentralborsten besetzt. Präsuturale Akrostichalborsten fehlen. Die erste postsuturale Supraalarborste fehlt. Die Beine sind gelb. Die Abdominaltergite sind medial leicht verwachsen.
Die Gattung Dexiosoma kommt in der Paläarktis und in der Orientalis vor.
In Deutschland ist die Gattung Dexiosoma mit einer Art vertreten: Dexiosoma caninum.
Die Vertreter der Gattung Dexiosoma sind Endoparasitoide von Käferlarven aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Bekannte Wirte von Dexiosoma caninum sind Feldmaikäfer und Waldmaikäfer.
Die Gattung Dexiosoma umfasst folgende Arten: