| Dichocera | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dichocera | ||||||||||||
| Williston, 1895 |
Dichocera ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1895 von dem US-amerikanischen Entomologen Samuel Wendell Williston eingeführt. Typusart ist Dichocera lyrata Williston, 1895. Der Gattungsname setzt sich aus den aus dem Altgriechischen stammenden Begriffen dicho für „auseinander“ und cera für „Horn“ zusammen.
Die Gattung Dichocera gehört zur Tribus Polideini innerhalb der Unterfamilie Tachininae.
Williston (1895) beschrieb die Gattung Dichocera wie folgt.
Für die Männchen gilt: Die Stirn ist breit, sanft und gleichmäßig gewölbt, beiderseits eine Reihe von Stirnborsten, die sich an den Gesichtsseiten bis auf Höhe des unteren Augenrandes herabziehen. Zwei nach vorn gerichtete Orbitalborsten sind vorhanden. Die Augen sind oval, ihre Länge entspricht nur etwas mehr als der halben Kopfhöhe. Sie sind mit mäßig langer, nicht dichter Behaarung bedeckt. Das Gesicht ist stark zurückweichend. Die mittlere Vertiefung ist breit. Die Gesichtsseiten sind schmal und kahl, abgesehen von der Reihe herabziehender Stirnborsten. Die Genae (Wangen) sind sehr breit und behaart. Im vorderen Bereich befindet sich eine vertikale Borstenreihe, etwas vom Gesichtsrand abgesetzt. Die Vibrissen sitzen fast unmittelbar am Mundrand. Die hinteren Augenränder (Okzipitalränder) sind schmal, mit einer Reihe ziemlich kleiner Borsten in der oberen Hälfte besetzt. Die Taster sind schlank, am Ende leicht verdickt. Der Hinterleib ist oval und gewölbt. Das zweite Segment ist mit einem Paar Randborsten, das dritte sowohl mit Rand- als auch mit Diskalborsten besetzt. Die Klauen und Pulvilli sind klein. Die erste Hinterrandzelle ist schmal und schmal offen, die apikale Querader schräg verlaufend, etwas vor der Flügelspitze mündend. Der Abstand von der hinteren Querader bis zum Winkel beträgt nicht mehr als ein Viertel oder Fünftel des Aderabschnitts zwischen den Queradern. Der Winkel weist einen Aderstummel auf.
Für die Weibchen gilt: Beim Weibchen ist das Gesicht weniger zurückweichend, die Seiten sind breiter, die Grübchen schmaler, die Vibrissen sitzen etwas oberhalb des Mundrandes, die Augen sind spärlicher behaart und die Vordertarsen sind abgeflacht. Die beiden Orbitalborsten sind wie bei den Männchen vorhanden. Die Fühler reichen etwas unter die Gesichtsmitte. Das dritte Fühlerglied ist vier- bis fünfmal so lang wie das zweite, durchgehend annähernd gleich breit und an der Spitze stumpf zugespitzt. Das dritte Fühlerglied kann nahe dem körpernahen (proximalen) Ende vorn einen leichten Vorsprung aufweisen, als entspräche dies einem Rudiment des verlängerten Fortsatzes der Männchen. Die ersten beiden Glieder der Arista (Fühlerborste) sind kürzer als bei den Männchen und von annähernd gleicher Länge.
Die Gattung Dichocera kommt im Wesentlichen in der Nearktis vor mit Funden aus Kanada, aus den Vereinigten Staaten und aus Mexiko.
Die Vertreter der Gattung Dichocera sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.
Die Gattung Dichocera umfasst folgende Arten: