Dicksonia-Arten wachsen terrestrisch als große baumförmige Farne. Rhizom bzw. Sprossachse sind aufrecht und trägt einen Schopf von Wedeln an der Spitze. Die Sprossachse ist eine Diktyostele und wird durch starke Sklerenchymbänder verfestigt. Junge Sprossabschnitte und die Blattbasen sind von langen, feinen Haaren bedeckt. Die Stiele der Blattwedel sind kurz bis mittellang. An der Stielbasis sind drei getrennte gebogene Gefäßbündel vorhanden, die sich zur Spitze hin vereinen. Die Blattspindel ist an der Blattoberseite (adaxial) erhöht. Die Blattspreite ist dreifach gefiedert oder fiederlappig. Die fertilen Fiederblättchen sind stärker gelappt als die sterilen.
Die Sori sind rund und stehen submarginal. Sie sind durch die zurückgebogenen Blattspreite geschützt (falsches Indusium) und besitzen ein sackförmiges inneres Indusium. Die Sporen sind trilet, und von glatter oder skulpturierter Oberfläche.
Systematik und Verbreitung
Die Gattung Dicksonia wurde 1788 durch Charles Louis L’Héritier de Brutelle in Sertum Anglicum, ... IV, S. 36, Tafel 34 aufgestellt. Typusart ist Dicksonia arborescensL'Hér. Der Gattungsname Dicksonia ehrt den britisch-schottischen Gärtner und Botaniker James Dickson (1738–1822).
Dicksonia antarctica ist in wintermilden Gebieten Englands, Cornwalls, der USA und Japans eine beliebte Zierpflanze. Es werden vor allem alte Exemplare mit hohen Stämmen bevorzugt, die aus australischen Wäldern entfernt werden, was zu einer Bedrohung dieser Art in der Wildnis geführt hat. Dicksonia antarctica ist einfach zu vermehren, dies ist jedoch wegen des langsamen Wachstums wirtschaftlich uninteressant.
In Tasmanien wird die Entnahme von Wildpflanzen von Dicksonia antarctica durch die Forest Practices Authority überwacht und untersteht einem Bewirtschaftungsplan (Tree Fern Management Plan).
Quellen
S. Noben, M. Lehnert: The genus Dicksonia (Dicksoniaceae) in the western Pacific. In: Phytotaxa, Volume 155, Issue 1, 2013, S. 23–34. doi:10.11646/phytotaxa.155.1.2
123456789101112Dicksoniaim Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.Abgerufen am 24. Februar 2019.