Didier Decoin

Didier Decoin (2009)

Didier Decoin (* 13. März 1945 in Boulogne-Billancourt; † 5. August 2026 in Villejuif) war ein französischer Schriftsteller.

Leben

Didier Decoin war der Sohn des Filmemachers Henri Decoin. Er begann seine Karriere als Journalist bei den Zeitungen France Soir, Le Figaro und VOD sowie bei Radio Europe 1. Zur gleichen Zeit begann er zu schreiben. 1977 wurde er für den Roman John l’enfer mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.

Während er weiterhin eigene Werke schrieb, hatte er auch als Drehbuchautor für Film und Fernsehen Erfolg (Anpassungen und Skripte für Fernsehfilme wie die großen Les Miserables, Der Graf von Monte Cristo, Balzac und Napoleon). Im Jahr 1995 wurde er Sekretär der Académie Goncourt. Im Jahr 2007 wurde er Präsident der Écrivain de Marine. 2019 wurde er für The Office of Gardens and Ponds (Original: Le Bureau des jardins et des étangs, 2017) mit dem Bad Sex in Fiction Award ausgezeichnet.

Seit 1995 war Decoin Mitglied der Académie Goncourt. 2020 wurde er Nachfolger des scheidenden Präsidenten Bernard Pivot.

Werke

Romane

Essays

Mit anderen Autoren

Filmografie (Drehbücher)

Auszeichnungen

Commons: Didier Decoin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ L’écrivain Didier Decoin, prix Goncourt en 1977 et ancien président de son jury, est mort. In: Le Figaro. 5. August 2026, abgerufen am 5. August 2026 (französisch).
  2. ↑ Literary Review’s Bad Sex in Fiction Award. In: Literary Review. 6. August 2026, abgerufen am 6. August 2026 (englisch).
  3. ↑ Sian Cain: Bad sex award twosome: prize goes to Didier Decoin and John Harvey. In: The Guardian. 2. Dezember 2019, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 6. August 2026]).
Personendaten
NAME Decoin, Didier
KURZBESCHREIBUNG französischer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 13. März 1945
GEBURTSORT Boulogne-Billancourt
STERBEDATUM 5. August 2026
STERBEORT Villejuif