
Didier Y. R. Stainier (* 31. Oktober 1963 in Lüttich) ist ein belgisch-amerikanischer Biologe und Entwicklungsgenetiker.
Didier Stainier studierte Biologie am United World College of the Atlantic in Wales, der Universität Lüttich in Belgien und der Brandeis University in Waltham im US-Bundesstaat Massachusetts. Im Jahr 1990 graduierte er als Ph.D. in Biochemie und Molekularbiologie an der Harvard-Universität. Anschließend war er Postdoktorand am Massachusetts General Hospital in Boston, wurde 1995 Assistenzprofessor an der University of California, San Francisco (UCSF), im Jahr 2000 außerordentlicher Professor und 2003 Professor. Seit 2012 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und Direktor der Abteilung „Genetik der Entwicklung“. Zugleich ist er seit 2012 „Wissenschaftliches Mitglied“ der Max-Planck-Gesellschaft.
2025 erhielt Stainier gemeinsam mit zwei weiteren Forschern den Eva Luise Köhler Forschungspreis.
Stainier beschäftigt sich mit Fragestellungen der Organogenese inklusive Zelldifferenzierung, Gewebemorphogenese, Organhomeostase und -funktion sowie der Organ Regeneration. Er nutzt dazu vorwiegend Zebrafische sowie Mäuse als Modellorganismen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stainier, Didier |
| ALTERNATIVNAMEN | Stainier, Didier Y. R. |
| KURZBESCHREIBUNG | belgischer Biologe und Entwicklungsgenetiker |
| GEBURTSDATUM | 31. Oktober 1963 |
| GEBURTSORT | Lüttich |