| Werkdaten | |
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| Titel: | Die vornehmen Dilettanten oder Die Opernprobe |
| Form: | Komische Oper in einem Akt |
| Originalsprache: | Deutsch |
| Musik: | Albert Lortzing |
| Libretto: | Albert Lortzing |
| Uraufführung: | 20. Januar 1851 |
| Ort der Uraufführung: | Frankfurt am Main |
| Spieldauer: | ca. 1 Stunde |
| Ort und Zeit der Handlung: | Saal im Schloss des Grafen mit Ausgang zum Garten, Sommer 1794 |
| Personen | |
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Die vornehmen Dilettanten oder Die Opernprobe ist eine Spieloper (Originalbezeichnung: „Komische Oper“) in einem Akt von Albert Lortzing (Musik und Libretto).

Die Uraufführung fand am 20. Januar 1851 in Frankfurt am Main statt. Währenddessen lag Lortzing in seiner Heimatstadt Berlin todkrank im Bett und verstarb am folgenden Tag im Alter von 49 Jahren.
Im Schloss des Grafen wird viel und gerne musiziert. Das gesamte Personal ist gerade dabei, eine Oper einzustudieren. Als Kapellmeisterin betätigt sich Hannchen, die Kammerzofe. Während das Ensemble eine Pause einlegt, bemerkt Hannchen im Garten zwei Fremde. Diener Martin wird beauftragt, sie auszukundschaften. Zwar gelingt es ihm, mit einem der beiden Kontakt aufzunehmen, jedoch findet er trotzdem nichts heraus. Jetzt nimmt Hannchen die Sache selbst in die Hand. Sie hört, wie einer der beiden ein Lied anstimmt. Bei dem Sänger handelt es sich um Adolph von Reintal, einen jungen Baron. Weil sein Onkel ihn zwingen wollte, eine ihm gänzlich unbekannte Dame zu ehelichen, hatte er sich entschlossen, zu Hause auszureißen und sich mit seinem Diener Johann auf Wanderschaft zu begeben.
Als Reintal die hübsche Grafentochter Luise sieht, ist er gleich Feuer und Flamme. Dieses Mädchen will er unbedingt erobern, zumal sein Diener inzwischen erfahren hat, dass sie noch nicht vergeben und die einzige Tochter des Grafen sein soll. Er überlegt, unter welchem Vorwand er sie kennenlernen könnte. Er und sein Diener stellen sich daraufhin als fahrende Sänger vor, die ein Engagement suchen.
Hannchen hat beider Gespräch belauscht und folgert richtig: Bei dem jungen Fremden kann es sich um niemanden anderen handeln als um den Mann, der eigentlich als Bräutigam für die Komtess vorgesehen ist. Nachdem Hannchen Luise unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit ins Vertrauen gezogen hat, ist Luise überglücklich; denn heimlich hat sie bereits für den Fremden zu schwärmen begonnen.
Nun werden Kaffee und Kuchen serviert. Die Gräfin erwartet Luises Bräutigam, muss aber von ihrem Gatten erfahren, dass dieser nicht komme. Der alte Reintal hatte ihn brieflich wissen lassen, dass aus der Verlobung – zumindest vorerst – nichts werde.
Unerwartet kündigt Diener Martin die fremden Sänger an. Als der Jüngere – Reintal – eine Arie anstimmt, wird es dem alten Grafen warm ums Herz.
Das Grafenehepaar zieht sich zurück. Kaum sind sie weg, sucht Reintal Luises Nähe. Sein Diener unterdessen flirtet mit Hannchen. Nach ein paar Verwicklungen – inzwischen ist auch der alte Reintal eingetroffen – findet doch noch die Verlobung statt.