Dieter Henning (* 5. Juni 1936 in Berlin; † 13. Dezember 2007 in Aachen) war ein deutscher Ingenieur und von 1993 bis 1999 Vorstandsvorsitzender der Rheinbraun AG.
Henning arbeitete nach seinem Bergbaustudium als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der späteren Technischen Universität Clausthal. Seit dem Sommersemester 1958 war er Mitglied der Alten Leobener Burschenschaft Germania zu Clausthal (heute Halle–Leobener Burschenschaft Germania).
In Clausthal wurde er 1969 mit der Arbeit Untersuchungen über den Einfluß der wärmetechnischen Vorbehandlung auf die Schubfestigkeit von Kaolin zum Dr.-Ing. promoviert. 1969 begann er als Betriebs-Ingenieur bei der damaligen Rheinbraun AG im Tagebau Frechen. Von 1977 bis 1990 war er Betriebsdirektor des Tagebaus Hambach. Anschließend ging er in die neuen Bundesländer und war dort von 1990 bis 1993 Vorstandsvorsitzender der Lausitzer Braunkohle AG in Senftenberg. Anschließend wechselte er in den Vorstand der Rheinbraun AG, deren Vorstandsvorsitzender er in den Jahren 1993 bis 1999 war. Er war zugleich Mitglied im Vorstand der RWE AG.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Henning, Dieter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ingenieur und Manager |
| GEBURTSDATUM | 5. Juni 1936 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 13. Dezember 2007 |
| STERBEORT | Aachen |