| Strukturformel | ||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Diethyltellur | |||||||||
| Summenformel | C4H10Te | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 185,7 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||
| Dichte |
1,599 g·cm−3 | |||||||||
| Siedepunkt |
137–138 °C | |||||||||
| Dampfdruck |
7,03 Torr (20 °C) | |||||||||
| Löslichkeit |
sehr leicht löslich in Ethanol, praktisch unlöslich in Wasser | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Diethyltellur ist eine Organotellurverbindung, die strukturell analog zu Diethylsulfid ist.
Diethyltellur war die erste bekannte Organotellurverbindung und wurde erstmals von Friedrich Wöhler im Jahr 1840 synthetisiert.
Natriumtellurid kann hergestellt werden, indem elementares Natrium und elementares Tellur mit einer katalytischen Menge Naphthalin in Ethylenglycoldimethylether umgesetzt werden. Durch Reaktion mit Alkoholen kann Natriumtellurid leicht in organische Telluride überführt werden, so entsteht in Gegenwart von Ethanol Diethyltellur.
Die Verbindung entzündet sich spontan an der Luft und ist somit pyrophor.
Diethyltellur eignet sich als Tellurquelle zur Dotierung von Halbleitern aus Galliumarsenid. Die Photolyse von Diethyltellur ermöglicht die Herstellung von Tellur-Nanopartikeln.