Ein Digital Fabricator (kurz Fabber) ist allgemein ein Gerät, das materielle, 3-dimensionale Gegenstände aus auf Computern generierten CAD-Daten erzeugt.
Grundlegende Klassen dieses Maschinentyps sind subtraktive Fabrikatoren, die den gewünschten Gegenstand durch Abtragen bzw. Abtrennen von Material herstellen – wie Fräsen, Drehen, Schneiden, z. B. mit CNC-Maschinen – und additive Fabrikatoren, die den Gegenstand aus dem Grundwerkstoff aufbauen, insbesondere 3D-Drucker.
Die Entwicklung von 3D-Druckern stellt in der Arbeitswelt einen gewaltigen Wandel hin zu einer nachhaltigeren Produktion dar und kann ein jahrhundertealtes Prinzip beenden, nämlich Produkte aus Rohlingen und mit großen Materialabfällen und Verschnittmengen herzustellen. 3D-Drucker setzen nur so viel Material ein, wie tatsächlich benötigt wird. „Je kleiner die Stückzahl und je komplizierter das gewünschte Bauteil geformt sei, desto eher rechnet sich der 3D-Druck“.
Am 29. September 2006 nahm der erste Online-Shop für 3D-Drucke Deutschlands seinen Betrieb auf. Eine neuere Entwicklung auf dem Gebiet stellen die als Open Source Hardware entwickelten Projekte RepRap und MakerBot dar. Beide Projekte haben sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung massentauglicher additiver digitaler Fabricatoren voranzutreiben.