Das Dim Sum Haus ist ein chinesisches Restaurant im Hamburger Stadtteil St. Georg. Es wurde 1964 von Kantonesen aus Hongkong eröffnet und ist das älteste durchgehend bestehende China-Restaurant Hamburgs.
Das Restaurant entstand 1964 unter der Firmierung Restaurant China Lam & Co. oHG (Gründung: 27. November 1964, HRA 65356, Amtsgericht Hamburg). Zum Zeitpunkt der Eröffnung war es das achte China-Restaurant in Hamburg. Seit der Gründung befindet es sich ohne Unterbrechung am selben Standort in der Kirchenallee 37. Der erste Küchenchef, Großvater der heutigen Betreiberfamilie Kwong, gehörte zu den frühen kantonesischen Köchen der Stadt.
In den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren fanden im Dim Sum Haus sogenannte „Closing Dinners“ statt, die häufig im Zusammenhang mit neuen Geschäftsabschlüssen zwischen Hamburger Unternehmen und Partnern aus der Volksrepublik China standen. In dieser Zeit richteten chinesische Staatsunternehmen ihre ersten Niederlassungen in Hamburg ein, und über den Hafen liefen die ersten Containerimporte aus China nach Deutschland.
Das Dim Sum Haus war mehrfach Thema in Presse und Fernsehen. Erwähnungen gab es unter anderem in:
Das Dim Sum Haus zählt zu den traditionsreichsten chinesischen Restaurants in Deutschland und wird in Medienberichten regelmäßig als Beispiel für die Etablierung der kantonesischen Küche in Hamburg genannt.