| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Vereinfachte Strukturformel – Gemisch von drei Stereoisomeren | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Bis(2-ethylhexyl)terephthalat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C24H38O4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 390,59 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||||||||
| Dichte |
0,986 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
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| Siedepunkt |
400 °C | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
1 hPa (217 °C) | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser (0,4 mg·l−1 bei 22,5 °C) | |||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,49 (20 °C) | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Bis(2-ethylhexyl)terephthalat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäureester der Terephthalsäure.
In der Regel handelt es sich um eine Mischung der drei möglichen stereoisomeren Formen:
Bis(2-ethylhexyl)terephthalat (DEHTP) kann durch Umesterung von Dimethylterephthalat mit 2-Ethylhexanol gewonnen werden.

Als Katalysatoren finden basische Verbindungen wie Titanisopropoxid, Kaliumcarbonat und weitere Verwendung. Im Jahr 2002 wurden weltweit mehr als 25.000 t produziert.
Bis(2-ethylhexyl)terephthalat ist eine brennbare, schwer entzündbare, farblose Flüssigkeit, die praktisch unlöslich in Wasser ist.
Bis(2-ethylhexyl)terephthalat wird als Weichmacher in Kunststoffen verwendet. Insbesondere als Ersatzstoff für Bis(2-ethylhexyl)phthalat und Diisononylphthalat, zum Beispiel für PVC im Lebensmittelbereich, Celluloseacetatbutyrat, Cellulosenitrat, Polymethylmethacrylat, Polystyrol, Polyvinylbutyral.
In der US-amerikanischen NHANES-Studie (National Health and Nutrition Examination Survey), durchgeführt von 2015 bis 2016, konnten die Metaboliten von DEHTP durch Einsatz der Kopplung der HPLC mit der Massenspektrometrie in 2970 Urinproben nach adäquater Probenvorbereitung sicher nachgewiesen werden. Eine deutlich höhere Exposition konnte in den Proben der weiblichen Studienteilnehmer gemessen werden.