DirectX Raytracing

DirectX Raytracing (DXR) ist Teil von Microsofts DirectX-Grafikschnittstelle und ermöglicht hardwarebeschleunigtes Raytracing. DXR ist keine eigenständige Version von DirectX, sondern Teil von DirectX 12.

Die ersten Grafikkarten für den Endverbraucher mit Unterstützung für diese Features ist die Nvidia GeForce-20-Serie, welche die Features hardware-seitig durch sogenannte „RT-Cores“ löst, sowie die an Professionelle gerichtete Nvidia Titan V, welche die Features softwareseitig emuliert.

Mit dem Windows 10 1809 Update wurde das Feature nutzbar.

Technische Details

DXR erweitert das DirectX 12 API um vier neue Elemente:

Alternative Lösungen

Die offene Grafikschnittstelle der Khronos Group, Vulkan, unterstützt über eine Erweiterung auch Raytracing.

Nvidia erlaubt Entwicklern auch Zugriff auf die „RT Cores“ über das eigene OptiX-Framework.

Einzelnachweise

  1. ↑ Announcing Microsoft DirectX Raytracing! Microsoft, abgerufen am 3. November 2025 (englisch).
  2. ↑ Andrew Lanxon, Justin Jaffe: Nvidia reveals $800 GeForce RTX 2080 at Gamescom 2018 In: CNet, 20. August 2018. Abgerufen am 3. November 2025 (englisch). 
  3. ↑ Port Royal: Raytracing-3DMark sieht Titan V hinter Geforce RTX - Golem.de. Abgerufen am 15. Januar 2019 (deutsch).
  4. ↑ https://blogs.msdn.microsoft.com/directx/2018/10/02/directx-raytracing-and-the-windows-10-october-2018-update/
  5. ↑ Carsten Spille: Raytracing in Echtzeit mit DirectX und Nvidias RTX-Grafikchips. Abgerufen am 15. Januar 2019.
  6. ↑ NVIDIA OptiX 5.1. Abgerufen am 15. Januar 2019.