| Discharger | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Amersfoort, Provinz Utrecht, Niederlande |
| Genre(s) | Oi!, Streetpunk |
| Aktive Jahre | 2003–2015 |
| Gründungsmitglieder | |
Gesang, Gitarre | Tim Steinfort |
Bass | Gwenn Neuteboom |
Schlagzeug | Olle Oele |
| Letzte Besetzung | |
Gesang, Gitarre | Tim Steinfort |
Gitarre | Richard van de Waerdt |
Bass | Gwenn Neuteboom |
Schlagzeug | Ronny Hamersma |
| Ehemalige Mitglieder | |
Schlagzeug | Quint Meerbeek († 2023) |
Bass | Joeri Alar |
Gitarre | Peter Doornekamp |
Discharger war eine niederländische Oi!-Band um Sänger Tim Steinfort aus Amersfoort, Provinz Utrecht.
Tim Steinfort und Schlagzeuger Olle Oele gründeten Discharger 2003. Als Tim Steinfort 2004 für 90 Tage nach einer Schlägerei inhaftiert wurde, schrieb er Musik und Texte für ihr Debütalbum Born Immortal. Nachdem er entlassen worden war, fanden sie mit Gwen Neuboom ihren ersten Bassisten und nahmen das Album auf. Es erschien 2004 über Rebellion Records.
2006 erschien ihr zweites Album Our Hate Is Justified.
Mit Peter Doornekamp, einem zweiten Gitarristen, entstand das dritte Album The Sword of Our Ancestors. Es erschien auf dem deutschen Label Bandworm Records. Doornekamp stieg ein Jahr später wieder aus und wurde durch Richard van de Waerdt ersetzt. Auch Olle Oele stieg aus, um vermehrt in der Metalszene zu arbeiten. Für ihn kam Quint Meerbeek.
2011 entstand für das deutsche Label Randale Records ein Split-Album mit der Singer-Songwriterin Jenny Woo. Dort erschien auch 2012 das vierte Album Desecrated Ground.
2015 folgte die bislang letzte Veröffentlichung Until We Die. Im Anschluss gründete Steinfort die Band Haymaker, auf die er sich seitdem konzentriert.
Quint Meerbeck, der später noch bei Bodyfarm spielte, verstarb am 3. Dezember 2023 nach längerer Krankheit.
Discharger gehören der Oi!-Szene in den Niederlanden an. Beeinflusst wurde die Band unter anderem von anderen Bands der Szene wie Discipline, Offside, Close Combat und Banner of Thugs. Später kamen auch Metal-Einflüsse dazu. Die Band versteht sich als unpolitisch, ähnlich wie nachfolgende Projekte wurde sie zur Grauzone gezählt.