| Daerah Mersing Distrikt Mersing | ||
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| Koordinaten | 2° 24′ N, 103° 48′ O | |
| Lage des Distrikts Mersing im Bundesstaat Johor | ||
| Symbole | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat | Malaysia | |
| Bundesstaat | Johor | |
| ISO 3166-2 | MY-01 | |
| Fläche | 2839 km² | |
| Einwohner | 80.000 (2023) | |
| Dichte | 28,2 Ew./km² | |
Das Hafenzentrum von Mersing | ||

Der Distrikt Mersing ist ein Distrikt im Nordosten des Bundesstaates Johor von Malaysia. Er umfasst eine Fläche von 2.839 km² und hatte 2023 eine geschätzte Einwohnerzahl von 80.000. Verwaltungssitz ist die Küstenstadt Mersing.
Die heutige kommunale Verwaltungsbehörde, der Majlis Daerah Mersing, wurde am 26. Mai 1977 durch die Zusammenlegung mehrerer kleinerer örtlicher Verwaltungseinheiten gegründet.
Der Distrikt grenzt im Norden an den im Bundesstaat Pahang gelegenen Distrikt Rompin, im Westen an die Distrikte Segamat und Kluang sowie im Süden an den Distrikt Kota Tinggi. Im Osten besitzt er eine lange Küste am Südchinesischen Meer. Zum Distrikt gehören zahlreiche vorgelagerte Inseln, darunter Pulau Aur, Pulau Pemanggil, Pulau Sibu und Pulau Tinggi. Im Nordwesten liegt ein Teil des Endau-Rompin-Nationalparks.
Der Distrikt gliedert sich in 14 Mukim:
Daneben werden vier Städte als Bandar geführt:
Für 2023 wurde die Einwohnerzahl des Distrikts auf 80.000 geschätzt. Bei der Volkszählung 2020 wurden 78.195 Einwohner erfasst. Von ihnen lebten 71,2 Prozent in städtischen und 28,8 Prozent in ländlichen Gebieten.
Religiös setzte sich die Bevölkerung aus Muslimen (86,4 %), Buddhisten (8,9 %), Hindus (1,4 %) und Christen (1,3 %) zusammen. Rund 2,0 Prozent entfielen auf sonstige Religionen, Personen ohne Religionszugehörigkeit oder nicht näher zugeordnete Einwohner. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner sind Bumiputra, mit kleineren Minderheiten an Chinesen und Indern.
| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 2000 | 69.947 |
| 2010 | 70.894 |
| 2020 | 78.195 |
Wichtige Wirtschaftszweige sind der Tourismus, die Fischerei und die Landwirtschaft. Mersing dient als Ausgangspunkt für Fahrten zu den vorgelagerten Inseln und wird als Verbindung zwischen dem Endau-Rompin-Nationalpark und den Stränden, Inseln und Korallenriffen der Küste touristisch entwickelt.
Zur Förderung der Landwirtschaft und Fischverarbeitung wurden unter anderem ein Milchviehprojekt bei Jemaluang sowie der Fischverarbeitungspark Endau–Mersing entwickelt. In der Fischerei waren nach Angaben der regionalen Entwicklungsbehörde rund 3000 Einwohner tätig.