| Djinaky | ||
|---|---|---|
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| Koordinaten | 12° 57′ N, 16° 28′ W | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Senegal | |
| Region | Ziguinchor | |
| Département | Bignona | |
| ISO 3166-2 | SN-ZG | |
| Arrondissement | Kataba 1 | |
| Fläche | 405,8 km² | |
| Einwohner | 19.580 (2023) | |
| Dichte | 48,3 Ew./km² | |
Djinaky ist eine Gemeinde (commune) im Département Bignona der Region Ziguinchor, gelegen im Südwesten Senegals. Sie besteht aus dem namensgebenden Hauptort (chef-lieu) sowie weiteren Dörfern (villages) und Weilern (hameaux).
Die Gemeindegebiet von Djinaky liegt im Westen der Casamance. Entlang der Süd- und Südostgrenze zieht sich ein Feuchtgebiet, das den mäandrierenden Schleifen des Marigot de Baila folgt, einem östlichen Abzweig des Marigot de Diouloulou, dessen Feuchtgebiete die Gemeinde zusätzlich von Westen begrenzen. So sind die Dörfer der Gemeinde einzig von Norden her auf natürliche Weise mit dem Festland verbunden.
Der Hauptort Djinaky liegt 29 Kilometer nordwestlich der Départementspräfektur Bignona und 219 Kilometer südlich der Hauptstadt Dakar. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 405,80 km². Benachbarte Kommunen sind im Uhrzeigersinn Kataba 1 und Djibidione im Norden, Suelle im Osten, Diégoune und Kartiack im Süden und im Westen Kafountine.
Das Dorf Djinaky war seit 1972 Hauptort einer Landgemeinde (communauté rurale) und die erhielt 2014 mit allen Landgemeinden Senegals den Status einer Gemeinde (Commune).
Die letzten Volkszählungen ergaben für die Gemeinde jeweils folgende Einwohnerzahlen:
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1988 | 13.398 |
| 2002 | 16.229 |
| 2013 | 19.520 |
| 2023 | 19.580 |
Nach dem Zensus von 1988 umfasste die damalige Landgemeinde Djinaky 25 Dörfer. Der Hauptort Djinaky hatte damals rechnerisch 625 Einwohner und war damit nicht unter den größten Dörfern, lag aber verkehrsgünstig und zentral. Es gab damals drei Dörfer mit über 1000 Einwohnern, das größte war Kabiline mit 2145 Einwohnern. Im Jahr 2013 wurde für den Hauptort von 1014 Einwohnern ausgegangen. Es gab vier weitere Dörfer mit mehr als 1000 Einwohnern und Kabiline hatte als größtes Dorf 3674 Einwohner. Die Gemeinde umfasste nach wie vor 25 Dörfer.
Das Gebiet von Djinaky wird in Nordwest-Südost-Richtung von der Nationalstraße N 5 durchquert, die in Bignona von der als Transgambienne bekannten N 4 nach Nordwesten abzweigt, um die Grenze zu Gambia in Richtung der Hauptstadt Banjul zu passieren. In beiden Richtungen, sowohl von Osten her als auch nach Westen, muss die N5, um das Gemeindegebiet zu verlassen, die amphibischen Watt- und Mangrovenlandschaften durchqueren, die den Marigot de Diouloulou im Westen und den Marigot de Baila im Osten begleiten. Nach Westen führt sie über einen 2100 Meter langen Damm und eine 120 Meter lange Brücke durch das Überschwemmungsgebiet in die kleine Stadt Diouloulou, nach Osten hat sie einen 2300 Meter langen Damm und dazu eine 120 Meter lange Brücke über den Hauptarm des Bolongs, die den Weg nach Bignona öffnen.