Domenico Manetti

Domenico Manetti (* Januar 1609 in Siena; † 17. Januar 1663 ebenda) war ein italienischer Maler.

Leben

Domenico Manetti wurde in Siena geboren und dort am 8. Januar 1609 getauft. Er war der zweite Sohn von Lisabetta Panducci und Rutilio Manetti, bei dem er auch sein Handwerk erlernte und mit dem er mehrere Werke in Siena gestaltete. Hier malte er in zumindest vier der siebzehn Contradenkirchen und mehrfach im Palazzo Ugurgieri (Via Banchi di Sotto nahe der Piazza del Campo), wobei sich diese Werke heute im Besitz der Monte dei Paschi di Siena befinden. Neben seiner Tätigkeit in Siena erstellte er auch Bilder für Kirchen in den Gemeinden um den Monte Amiata. Zudem war er auch in Pisa tätig. Am 21. April 1631 wurde er Mitglied der Compagnia laicale di San Giovannino in Pantaneto (Chiesa di San Giovannino della Staffa, Contradenkirche der Contrada Leocorno), am 11. März 1639 wurde er deren Vikar.

Werke (Auswahl)

Literatur

Commons: Domenico Manetti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 Luca Bortolotti: Manetti, Domenico. In: Mario Caravale (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 68: Malatacca–Mangelli. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 2007, S. 611–613.
  2. ↑ Bruno Santi: Patrimonio d'arte sacra delle Contrade senesi, Artikel bei toscanaoggi.it (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.); Piero Torriti: Tutta Siena. Contrada per Contrada. Edizioni Bonechi, Florenz 2004, ISBN 88-7204-456-1, S. ?.
  3. ↑ Webseite der Gemeinde Castel del Piano zu den Kirchen in Castel del Piano (Memento des Originals vom 28. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  4. ↑ Cristina Gnoni Mavarelli, Felicia Rotundo: Cinigiano. In: Bruno Santi: Guida Storico-Artistica alla Maremma. Nuova Immagine Edizioni, Siena 1995, ISBN 88-7145-093-0, S. 159.
  5. ↑ Laura Martini: I luoghi della fede: Montepulciano e la Valdichiana senese. Mondadori, Mailand 1999, ISBN 88-04-46787-8, S. 89.
  6. ↑ Webseite der Gemeinde Pisa zur Kirche Santa Caterina d’Alessandria (Memento des Originals vom 28. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  7. ↑ Anna Maria Guiducci: I luoghi della fede: La Crete senesi, la Val d’Arbia e la Val di Merse. Mondadori, Mailand 1999, ISBN 88-04-46774-6, S. 99.
  8. ↑ Webseite der MPS mit Bildausschnitt und Daten zum Gemälde Amore toglie una spina di rosa dalla caviglia di Venere (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  9. ↑ Webseite der MPS mit Bildausschnitt und Daten zum Gemälde La Carità romana (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  10. ↑ Webseite der MPS mit Bildausschnitt und Daten zum Gemälde Ulisse strappa dalla mani di Andromaca il figlioletto Astianatte (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  11. ↑ Fondazione Zeri mit Details und Abb. (s/w) zum Werk Maria Vergine bambina con Sant’Anna e san Gioacchino (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  12. ↑ Fondazione Zeri mit Details und Abb. (s/w) zum Werk Madonna in gloria tra angeli musicanti con San Nicola, Santa Caterina d’Alessandria, San Francesco d’Assisi e San Sebastiano (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  13. ↑ Fondazione Zeri mit Details und Abb. (s/w) zum Werk Sacra Famiglia con San Giovannino (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).
  14. ↑ Laura Martini: I luoghi della fede: Montepulciano e la Valdichiana senese. Mondadori, Mailand 1999, ISBN 88-04-46787-8, S. 98.
  15. ↑ Webseite von eutoscana.it (Memento des Originals vom 30. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  16. ↑ Webseite des Pro Loco Trequanda (Memento des Originals vom 16. Januar 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 13. März 2013 (italienisch).