Dominicus Beck

Dominicus Beck OSB (* 27. September 1731 in Äpfingen als Michael Beck; † 22. Februar 1791 in Salzburg) war ein deutscher Mathematiker und Physiker.

Leben

P. Dominicus Beck wurde als Sohn des Bauern und späteren Äpfinger Schultheißen Johannes Beck und seiner ersten Frau Anna Geiß geboren. Er war Benediktiner der Abtei in Ochsenhausen, wo er auch studierte. Er lehrte ab 1762 theoretische Philosophie in Salzburg, ab 1764 Philosophie und Mathematik in Ochsenhausen, seit 1766 Mathematik und Physik an der Universität Salzburg. Beck war Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität in den Jahren 1768–1769, 1777–1778 (auch Fridolin Wibmer/Kremsmünster), 1783–1784, 1787–1788, 1790–1791 (auch Bernhard Stöger/Oberalteich). Seit 1763 war er auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Beck weilte 1779 als Kurgast in Bad Gastein. Eine bildliche Darstellung seiner Person gibt es in seinem Werk „Briefe eines Reisenden über Mathematik“ (vom Maler Pietro Antonio Lorenzoni) und im Stift St. Peter befindet sich eine Wachsbüste.

Leistungen

Unter Aufsicht von Dominicus Beck wurde 1778 der erste Blitzableiter Salzburgs auf dem Schloss Mirabell errichtet. Am 12. Mai 1786 wurde ein solcher auf der Edmundsburg errichtet. Er war Verfasser vieler Schriften und früher Werke über die Elektrizität.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Michael Beck Taufregistereintrag Taufregister der Kaplanei Äpfingen. Abgerufen am 16. September 2025.
  2. ↑ Mitgliedseintrag von Dominicus Beck bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 6. Januar 2017.
  3. ↑ Die ersten Blitzableiter in Salzburg. Zwei Rivalen. In: Salzburger Volksblatt, 27. Dezember 1938, S. 5 (online bei ANNO).
Personendaten
NAME Beck, Dominicus
ALTERNATIVNAMEN Beck, Michael (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mathematiker und Physiker
GEBURTSDATUM 27. September 1731
GEBURTSORT Äpfingen
STERBEDATUM 22. Februar 1791
STERBEORT Salzburg