Dominique Regef (* 1947 in Paris) ist ein französischer Geiger, der zunächst zur Folkszene gehörte, aber zunehmend auch im Bereich der Neuen Improvisationsmusik und des Jazz tätig war. Er spielt zahlreiche andere Streichinstrumente und gilt als einer der innovativsten Drehleierspieler.
Regef lernte zunächst Geige und Piano, bevor er das Spektrum um weitere Streichinstrumente wie das Cello, die Rebec und Fidel, die Rajasthan dilruba und vor allem um die Drehleier erweiterte.
Regef arbeitete zunächst mit Musikern der Folkszene wie Jean-François Dutertre und Emmanuelle Parrenin, mit denen er auch mehrere Platten vorlegte, und gehörte zeitweilig den Gruppen Blanche Fleur, Malicorne (Le Bestiaire) und Mélusine (La Treizième heure, 1979) an. Zunehmend arbeitete er mit Musikern aus dem Jazz- und dem Improvisationsbereich wie Michel Doneda, Lê Quan Ninh, Daunik Lazro, Beñat Achiary, Evan Parker, Joëlle Léandre, Pascal Contet, Carlos Zingaro, Otomo Yoshihide, Bob Ostertag, Jon Rose, Frances-Marie Uitti, Jean-Marc Montera, Philippe Maté, Rémy Walter, François Méchali, Michel Marre, Jacques Di Donato, Didier Petit, aber auch mit Stephan Eicher, Freddy Eichelberger, Éric Lareine, Rosina de Pèira, Mighela Cesari, Equidad Bares und György Kurtág Jr. Daneben ist er Mitglied von Gérard Zuchettos Troubadours Art Ensemble.
1993 legte er sein Debütalbum unter eigenem Namen vor, das von der Kritik auch wegen der Klänge, die er auf den Instrumenten entwickelte, hochgelobt wurde. 2009 spielte er die Suite Horizons chimeriques von Daniel Tosi ein. Auch trat er im Trio Memento, zu dem die Vokalistin Caroline Engrem und der Geiger Mathieu Werchowski gehörten, und mit dem Amor Fati Trio auf.
Soloalben
Kollaborationen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Regef, Dominique |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Geiger und Drehleierspieler |
| GEBURTSDATUM | 1947 |
| GEBURTSORT | Paris |