Dong Li

Dong Li (chinesisch 栋李; * 1984 in Suzhou, Volksrepublik China) ist ein in englischer Sprache dichtender chinesisch-deutscher Lyriker und ein Übersetzer aus dem Chinesischen, Englischen, Deutschen und Französischen.

Leben und Schaffen

Dong Li wuchs in China auf und begann ein Hochschulstudium in Beijing. Nachdem er ein Stipendium erhalten hatte, ging er nach Kalifornien ans Deep Springs College und machte dort seinen Abschluss in Liberal Arts and Sciences. Anschließend wechselte er an die Brown University in Providence (Rhode Island), wo er einen Bachelorabschluss in Komparatistik und einen Masterabschluss in Literarischem Schreiben erlangte.

Seither erschienen zahlreiche Gedichte und Übersetzungen von Dong Li in Literaturzeitschriften, u. a. Asia Literary Review, Asymptote, The Literary Review, manuskripte, Die Neue Rundschau, North American Review, Ostragehege und World Literature Today. Sein Schwerpunkt als Übersetzer liegt auf zeitgenössischer chinesischer Lyrik. 2023 erschien sein Lyrikdebüt The Orange Tree, das mit dem Phoenix Emerging Poet Book Prize ausgezeichnet wurde. Der Gedichtband kreist um die Geschichte seiner eigenen Familie, insbesondere in der Zeit vom Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg bis zur Kulturrevolution.

Seit einem Stipendienaufenthalt 2015–2016 an der Universität Leipzig lebt Dong Li in Leipzig.

Preise und Stipendien (Auswahl)

Werke (Auswahl)

Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Akademie Schloss Solitude, Dong Li, auf: akademie-solitude.de (2016), abgerufen am 26. Februar 2026.
  2. ↑ MacDowell, Dong Li, auf: macdowell.org (2023), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  3. 1 2 3 Headlands Center for the Arts, Dong Li, auf: headlands.org (2024), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  4. 1 2 Daisuke Shen, On the Earth, or in a Language: A Conversation with Dong Li, auf: clereviewofbooks.com (15. August 2023), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  5. ↑ Dong Li, auf: dichterlesen.net (2019), abgerufen am 26. Februar 2026.
  6. ↑ Haus für Poesie, Eigenes Licht finden. Neue Poesie, auf: hausfuerpoesie.org (2026), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  7. ↑ PIIRS, Dong Li, auf: piirs.princeton.edu (2025), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  8. ↑ Thomas Studer, Wie Sprache die Welt aufschließt, auf: sueddeutsche.de (12. August 2024), abgerufen am 26. Februar 2026.
  9. ↑ University of Chicago Press, Phoenix Poets Series Relaunches with New Books by Dong Li and Annelyse Gelman, auf: pressblog.uchicago.edu (29. April 2022), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  10. ↑ Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Bundeskanzler-Stipendiat*innen 2015/2016 (PDF, 2 MB) auf: humboldt-foundation.de, abgerufen am 26. Februar 2026.
  11. ↑ PEN America, The World Migrating: On Translating Song Lin auf: pen.org (24. September 2015), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  12. ↑ Corporation of Yaddo, 2014 Annual Report (PDF; 0,7 MB) auf: yaddo.org (2014), abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
  13. ↑ Colgate University, Creative Writing Fellowship auf: colgate.edu, abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
Personendaten
NAME Li, Dong
KURZBESCHREIBUNG chinesisch-deutscher Schriftsteller und Übersetzer
GEBURTSDATUM 1984
GEBURTSORT Suzhou (Jiangsu)