
Dorette Hanhart, verheiratete Hunziker (* 28. März 1890 in Zürich; † 25. November 1943 in Rapperswil SG) war eine Schweizer Schriftstellerin.
Dorette Hanhart war verheiratet mit Lux Hunziker, sie arbeitete als Hausfrau. Nach frühen, in Zeitschriften erschienen Texten wandte sie sich erst relativ spät ganz der Literatur zu. 1934 erhielt sie eine Ehrengabe der Literaturkommission Zürich für ihre psychologischen Romane Das späte Schiff und Die gläserne Wand.
In ihren Romanen schilderte sie am liebsten vereinsamte Seelen und Schicksale. Ihre Anmut und Freude übertrug sich auf die Zuhörer oder Leser. «Geliebte Blumen duften, wenn sie von ihnen spricht, Früchte, die sie beschreibt, schmecken süss und ‹sonnenreich›.»
Sie war eine begnadete Zuhörerin und konnte sich besonders gut einfühlen in Leben und Schicksal der Menschen. Ihr Stil war glasklar, die seelische Analyse präzise und «jede Zeile ist gefeilt, jeder Satz geformt, jedes Bild erfühlt». Unter den zeitgenössischen Dichterinnen hatte sie eine «eigene, wohltuende Stimme».
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hanhart, Dorette |
| ALTERNATIVNAMEN | Hunziker-Hanhart, Dorette |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 28. März 1890 |
| GEBURTSORT | Zürich |
| STERBEDATUM | 25. November 1943 |
| STERBEORT | Rapperswil SG |