| Dromothelphusa longipes | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Dromothelphusa longipes | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Dromothelphusa | ||||||||||||
| Naiyanetr, 1992 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Dromothelphusa longipes | ||||||||||||
| (A. Milne-Edwards, 1869) |
Dromothelphusa longipes (Syn. Thelphusa longipes) ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Dromothelphusa. Die Süßwasserkrabbe kommt nur auf der Insel Île de Poulo Condore in Südvietnam vor, wo sie Bäche bis auf 200 m Höhe besiedelt.
Der Carapax ist breiter als lang und relativ hoch. Die epigastrischen Kämme sind gut entwickelt und liegen etwas vor den postorbitalen, von denen sie aber kaum abgegrenzt sind. Die postorbitalen Kämme sind scharf und verschmelzen nahezu mit dem niedrigen Epibranchialzahn. Stirn und Hinteraugenhöhlenregion sind relativ breit. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist dreieckig, sein Außenrand länger als der innere. Der vordere Seitenrand ist kammartig, gesägt und leicht konvex. Die hinteren Seitenränder konvergieren nach hinten etwas. Die Kiemenregion ist runzelig. Die Antennulengrube ist längs-schmal und schlitzartig. Der Hinterrand des Epistoms ist seitlich leicht gewellt und trägt mittig einen dreieckigen Zahn. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist relativ kurz, breit-rechteckig und weist eine deutliche, schräge Mittelfurche auf. Sein Exopodit ist lang und überragt die körperferne Kante des Ischiums. Die Geißel ist rudimentär oder fehlt bei Adulten.
Die Schreitbeine tragen lange und schlanke Zehen. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist vollständig und deutlich, aber nicht tief, die zwischen S3 und S4 nicht erkennbar. Die Sternopleonalhöhle der Männchen ist lang und reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Mitte der Basis beider Scherenbeine. Das Pleon ist bei Männchen dreieckig, der sechste Somit trapezförmig, das Telson dreieckig. Das Endglied des ersten Gonopodiums ist kurz, schlank und gelenkig abgesetzt. Es trägt eine Dorsalfalte, die das vorletzte Glied lappenartig überragt. Sein körperferner Abschnitt ist nicht halsartig eingeengt. Das vorletzte Glied ist relativ schlank. Das zweite Gonopodium ist etwa so lang wie das erste, sein Endsegment ist etwa halb so lang wie das Grundglied. Letzteres ist relativ schmal und hat konkave Außenränder. Die beiden Vulvae sind groß. Sie nehmen drei Viertel des vorderen Teils des sechsten Sterniten ein, ein Vulvadeckel ist vorhanden.