| Film | |
| Titel | eMANNzipation |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2011 |
| Länge | 116 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Philipp Müller-Dorn |
| Drehbuch | Philipp Müller-Dorn |
| Produktion | PMD Films |
| Musik | Philipp Müller-Dorn, Sascha Blank, Daniell Berding |
| Kamera | Mathias Geck |
| Schnitt | Malte Muller |
eMANNzipation ist ein deutsches Filmdrama von Philipp Müller-Dorn, das männliche Opfer häuslicher Gewalt und die gesellschaftliche Unsichtbarkeit männlicher Betroffener thematisiert.
Der Film hatte seine Weltpremiere am 25. Oktober 2011 beim Kansas International Film Festival, bei dem er auch den Publikumspreis gewann.
Müller-Dorn hatte die Idee zu diesem Film im Jahr 2006, nachdem er einen Zeitungsartikel über ein Männerhaus in Hamburg las. Die Recherchephase verlängerte sich jedoch, da nur wenige Betroffene bereit waren, öffentlich über eigene Erfahrungen häuslicher Gewalt zu sprechen.
Das Drehbuch wurde daher erst 2009 fertiggestellt, die Dreharbeiten fanden im Juli und August 2010 in Berlin und Guxhagen (Nordhessen) statt.
Von 2012 bis 2020 war eMANNzipation als DVD und Blu-ray in den USA erhältlich. Seit Herbst 2021 ist eMANNzipation auf den Streaming-Plattformen Amazon Video, Apple TV und Google Play in 56 Ländern zu sehen.
Dominik Liebmann ist ein Mann, der alles verloren hat: Seine Frau, seinen Job, das Sorgerecht für seinen Sohn, seine Wohnung und auch seinen Stolz. Finanziell und emotional am Ende betritt er das erste Männerhaus Berlins. Hier begegnet er Heimleiter Holger und den anderen Mitgliedern des Hauses. Er freundet sich mit Horst an, dem arbeitslosen LKW-Fahrer, der von seiner Frau terrorisiert wurde und überraschend nahe am Wasser gebaut ist. Mit im Männerhaus wohnen der ‚One-Hit-Wonder-Romanautor’ Gregor, der mit seinem Ordnungsfimmel im Männerhaus immer wieder Diskussionen entfacht; Andreas, der harmoniesüchtige Ex-Banker und Alkoholiker; sowie Lukas der schwule Klavierlehrer, der von seinem Freund geschlagen wurde. Um das Sorgerecht für seinen Sohn Dylan beantragen zu können, braucht Dominik ein positives psychologisches Gutachten. Trotz anfänglichem Sträuben nimmt er deshalb an therapeutischen Gruppensitzungen teil, in denen die anderen Männerhaus-Bewohner mehr über Dominiks schwere Vergangenheit erfahren.
Die Kritiken für eMANNzipation waren positiv. Robert Butler von butlercinamescene.com hält ihn für einen der besten Filme beim Kansas International Film Festival. Erin Tuttle vergleicht seine visuellen Stil mit Filmen von Jean-Pierre Jeunet. Amos Lassen lobt das Schauspiel als „wunderbar“ und nennt eMANNzipation „(…) einen Film, der einem wirklich die Augen öffnet“.
