Eberhard Mannack (* 22. April 1928 in Mittelherwigsdorf, Landkreis Görlitz; † 25. Januar 2018 in Heikendorf) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer.
Eberhard Mannack studierte von 1948 bis 1953 Germanistik und Literaturwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Freien Universität Berlin und promovierte 1954 an der FU Berlin mit einer Arbeit über Mystik und Luthertum bei Johann Georg Hamann. Von 1955 bis 1958 arbeitete er als Lektor („Deutsch für Ausländer“) an der Technischen Universität Berlin. 1967 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin und wurde dann 1970 ordentlicher Professor für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Nach 23-jähriger Lehrtätigkeit wurde er dort emeritiert.
Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit von Mannack waren vor allem die Literatur des Barock und der Goethezeit sowie die Literatur des 20. Jahrhunderts, insbesondere in der DDR. Mannack war lange Zeit Mitherausgeber der Zeitschriften Daphnis und Chloe (Beihefte zu Daphnis). Der Klassische Archäologe Thomas Mannack (* 1958) ist sein Sohn.
Außerdem zahlreiche Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelwerken.
| Personendaten | |
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| NAME | Mannack, Eberhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 22. April 1928 |
| GEBURTSORT | Mittelherwigsdorf, Landkreis Görlitz |
| STERBEDATUM | 25. Januar 2018 |
| STERBEORT | Heikendorf |