Echoschwelle

Die Echoschwelle oder die Echowahrnehmungsschwelle beschreibt die minimale „Verzögerung“ (Zeitdifferenz), die Reflexionen eines Schalls gerade noch haben dürfen, um als separates Hörereignis (Echo) nach dem Direktschall (Primärsignal) wahrgenommen zu werden.

Die Echoschwelle ist von verschiedenen Parametern abhängig:

Der Aussage, dass Reflexionen, die später als 30 bis 50 ms eintreffen, als störendes Echo wahrgenommen werden, fehlt die wichtige Ergänzung, dass dabei der Pegel des Rückwurfs genau gleich dem Pegel des Direktsignals (Primärsignals) sein muss. Bei niedrigerem Reflexionspegel trifft nämlich diese Angabe nicht zu, denn je nach Signaltyp, Pegeldifferenz und Zeitdifferenz entstehen unterschiedliche Klangeindrücke. Sie reichen von kammfilterartigen Verfärbungen über Raumeindrücke, Residualtonhöhen bis hin zur Wahrnehmung separater Hörereignisse, die wir Echo nennen, aber erst oberhalb der Echoschwelle.

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