Eckehard Frey

Eckehard Frey (* 21. Mai 1936 in Angermünde) ist ein deutscher Glasgestalter.

Leben und Werk

Der Vater Freys, Rudolf Georg Hans Frey, war Glasermeister. Er führte in Schwedt eine 1752 gegründete Glaserwerkstatt. Frey absolvierte bei ihm eine Lehre als Bau- und Kunstglaser. Von 1958 bis 1961 studierte er Glasveredlung an der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg. Danach arbeitete er in einem Wismarer Privatbetrieb, in dem er 1965 auch seine Meisterprüfung ablegte. Von 1967 bis zu dessen Auflösung 2020 arbeitete er freischaffend als Mitglied des Kollegiums Bildender Künstler Glasgestaltung Magdeburg, ab 1990 neben seiner künstlerischen Tätigkeit auch als verantwortlicher Buchhalter.

Frey gehörte zu den wichtigsten Glasgestaltern der DDR. Er schuf insbesondere baugebundene Objekte in Glasbeton-Technik und Glasapplikationstechnik, Glasbilder, -wände und -malereien. Seine Werke kombinierte er teilweise mit Schliff- und Sandstrahltechnik.

Frey erhielt den in der DDR renommierten Titel eines Anerkannten Kunsthandwerkers und war von 1980 bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Eine bedeutende Zahl von baugebundenen Werken und Werken im öffentlichen Raum, die Frey allein oder mit anderen Mitgliedern des Kollegiums schuf, befinden oder befanden sich in Magdeburg und weiteren Orten. Bis 2024 wurden fast 60 Arbeiten Freys zu Kunst am Bau ermittelt. Davon ist etwas mehr als die Hälfte noch erhalten.

Frey war 1979 und 1984 auf den Bezirkskunstausstellungen Magdeburg und 1987/1988 in Dresden auf der X. Kunstausstellung der DDR vertreten. 1987 wurde er mit dem Kunstpreis des Rats des Bezirks Magdeburg geehrt.

Werkbeispiele

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ mdr.de: Glaskunst Magdeburg – ein neuer Blick auf die Ostmoderne | MDR.DE. Abgerufen am 21. September 2025.
  2. ↑ Abbildung in Bildende Kunst, Berlin, 4/1981, S. 172
Personendaten
NAME Frey, Eckehard
KURZBESCHREIBUNG deutscher Glasgestalter
GEBURTSDATUM 21. Mai 1936
GEBURTSORT Angermünde