Edith Grobleben

Edith Grobleben (* 20. März 1939 in Hamburg; † 26. Dezember 2000 ebenda) war eine deutsche Fernsehansagerin und Moderatorin.

Leben und Wirken

Die 1939 in Hamburg geborene Edith Grobleben wuchs mit ihrer fünf Jahre jüngeren Schwester auf. Nach der Mittleren Reife besuchte sie die Höhere Handelsschule und absolvierte einen einjährigen Sprechunterricht. Sie verdiente sich anfangs ihr Geld als Reisebüro-Angestellte, als Stewardess, als Mannequin und als Fotomodell. Ihre berufliche Karriere als Fernsehansagerin begann 1959. Sie war zunächst für den Norddeutschen Rundfunk tätig, ehe sie in den 1960er-Jahren zum Sender Freies Berlin wechselte, wo sie Chef-Fernsehansagerin wurde. Mit Wirkung zum 5. Oktober 1970 übernahm sie Ansagen für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main, zunächst nur für das 3. Fernsehprogramm, ab dem 1. Januar 1972 per jährlich erneuerten Honorarvertrag für alle Programme.

Am 25. August 1967 moderierte Grobleben die gemeinsame Sendung von ARD und ZDF zur Einführung des Farbfernsehens von der Funkausstellung in West-Berlin. Sie moderierte außerdem die Sendung Ein Lied für Luxemburg, die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 1973, sowie die Vorentscheidungen für die Deutschen Schlager-Festspiele 1965 und 1966.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Edith Grobleben. Die Neu-Frankfurterin aus Berlin. In: Funk Uhr. Nr. 7/72, 12. Februar 1972, Beruf: Fernsehansagerin (22), S. 74.
  2. ↑ Fernsehansagerin tot – SFB trauert. In: taz.de. 2. Januar 2001, abgerufen am 6. Juli 2024.
  3. ↑ Margret Baumann: 55 Jahre Farbfernsehen. In: dgpt.org. 25. August 2022, abgerufen am 6. Juli 2024.
Personendaten
NAME Grobleben, Edith
KURZBESCHREIBUNG deutsche Fernsehansagerin und Moderatorin
GEBURTSDATUM 20. März 1939
GEBURTSORT Hamburg
STERBEDATUM 26. Dezember 2000
STERBEORT Hamburg