Eduard Marks (* 9. November 1901 in Düsseldorf; † 30. Juni 1981 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler, Schauspiellehrer und Hörspielsprecher.
Der Sohn eines Goldschmieds arbeitete zunächst als Akkordkalkulator in einem Stahlwerk. 1925 erhielt er sein erstes Engagement als Schauspieler. Es folgten Bühnenstationen am Hamburger Schauspielhaus (1937–1945), an den Hamburger Kammerspielen (1945–1953), bei Helmuth Gmelin am Theater im Zimmer (1951–1953) sowie in Wiesbaden (1954–1955), ehe ihn Gustaf Gründgens 1955 erneut an das Hamburger Schauspielhaus engagierte.

Zudem war Marks lange Zeit Professor in der Schauspielausbildung an der heutigen Hamburger Hochschule für Musik und Theater, die 1950 aus einer privaten Schauspielschule in Hamburg-Eimsbüttel entstand. Diese private Schauspielschule hatte Marks zusammen mit seiner Ehefrau Annemarie Marks-Rocke (1901–2004) selbst gegründet.
Außerdem war Marks auch als Märchenerzähler (Onkel Eduard) und aus einer umfangreichen Hörspiel-Tätigkeit beim Hörfunk (NWDR und NDR) sowie auf Schallplatten bekannt. Er verstarb Ende Juni 1981 in Hamburg im Alter von 79 Jahren. Eduard Marks wurde, so wie später seine Ehefrau Annemarie, auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt. Das Grab der Eheleute befindet sich im Bereich der Kapelle 4 im Planquadrat H10, Grab-Nr. 270.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Marks, Eduard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler, Schauspiellehrer und Hörspielsprecher |
| GEBURTSDATUM | 9. November 1901 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |
| STERBEDATUM | 30. Juni 1981 |
| STERBEORT | Hamburg |