Eduard Simons

Grab von Eduard Simons und Familie auf dem Südfriedhof in Bonn

Walter Eduard Simons (* 27. Mai 1855 in Elberfeld; † 19. August 1922 in Bonn) war ein deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Eduard Simons begann 1873 sein Studium an der Universität Bonn u. a. mit den Fächern Rechtswissenschaft und Geschichte und wechselte dann 1875 zur Evangelischen Theologie und Philosophie. Dieses Studium absolvierte er an den Universitäten Straßburg, Berlin, Göttingen und Zürich. Im Jahre 1880 legte er an der Universität Straßburg das theologische Lizenziatsexamen ab. Bis 1892 war er als evangelischer Pfarrer tätig und zwar von 1881 bis 1883 in Rheinfelden und von 1883 bis 1892 in Leipzig. 1893 erfolgte seine Habilitation an der Universität Bonn, wo er 1895 zu einer Titular-Professor kam. 1902 erwarb er an der Universität Straßburg den theologischen Doktortitel und wurde außerordentlicher Professor an der Universität zu Berlin und 1911 ordentlicher Professor für Praktische Theologie an der Universität Marburg/L. Außerdem war er in Marburg Universitätsprediger. Nach seiner Emeritierung 1920 wurde er Honorarprofessor an der Universität Bonn und 1921 zum Konsistorialrat ernannt.

Eduard Simons veröffentlichte Arbeiten zur Kirchengeschichte am Niederrhein, zur praktischen Theologie und von ihm gehaltene Predigten.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Simons, Walter Eduard. In: Professorenkatalog der Philipps-Universität Marburg (online) (mit allen biografischen Daten u. Foto, abgerufen am 29. Juni 2026); Simons, Eduard. In: Otto Wenig (Hrsg.): Verzeichnis der Professoren und Dozenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818-1968. Bouvier, Bonn 1968, S. 293.
Personendaten
NAME Simons, Eduard
ALTERNATIVNAMEN Simons, Walter Eduard (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 27. Mai 1855
GEBURTSORT Elberfeld
STERBEDATUM 19. August 1922
STERBEORT Bonn