
Edward Frederic Benson, kurz E. F. Benson (* 24. Juli 1867 in Berkshire; † 29. Februar 1940 in London) war ein englischer Autor.

Benson wurde am Wellington College in Berkshire geboren, als fünftes Kind des Rektors, Edward White Benson, des späteren Erzbischofs von Canterbury. Benson studierte am Marlborough College in Marlborough, Wiltshire und am King’s College in Cambridge.
E. F. Benson verfasste über 90 Bücher. Die populärsten waren seine komischen Romane über Dodo (Dodo, Dodo the Second und Dodo Wonder, 1914–1921) und Lucia, beginnend mit Queen Lucia (1920) und Lucia in London (1927). Außerdem verfasste er zahlreiche Grusel- und Gespenstergeschichten, etwa 1912 die Kurzgeschichte Die Turmstube (The Room in the Tower). Sein Schulroman David Blaize (1916) und dessen Fortsetzung David of King's ist die nostalgisch-idealisierende Darstellung des Lebens in einer englischen Public school bzw. an der Universität Cambridge, aber auch die recht offene Darstellung einer nicht körperlich ausgelebten homoerotischen Romanze zwischen der Titelfigur und einem Schulkollegen. Zwischen 1911 und 1940 veröffentlichte Benson auch fünf Bände mit persönlichen und familiären Erinnerungen.
Seine Brüder Arthur Christopher Benson und der katholische Priester Robert Hugh Benson wurden ebenfalls als Schriftsteller bekannt. Seine Schwester Margaret Benson war die erste Frau, die eine Lizenz in Ägypten erhielt und dort Ausgrabungen im Tempelbezirk der Göttin Mut in Karnak durchführte. Ihr Bruder „Fred“ unterstützte sie 1897 dabei, indem er Pläne zeichnete.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Benson, Edward Frederic |
| ALTERNATIVNAMEN | Benson, E. F. |
| KURZBESCHREIBUNG | englischer Autor |
| GEBURTSDATUM | 24. Juli 1867 |
| GEBURTSORT | Berkshire |
| STERBEDATUM | 29. Februar 1940 |
| STERBEORT | London |