Edward Funk

Edward Funk in seinem Studio 1979

Edward Thomas Funk (* 22. August 1936 in Queens, New York City; † 8. Oktober 2016) war ein US-amerikanischer Tätowierer, der es unter dem Namen Crazy Philadelphia Eddie zu überregionaler Bekanntheit brachte. Er organisierte die ersten Tattoo Conventions in den USA und begründete 1976 die erste US-amerikanische Tätowierervereinigung, den National Tattoo Club of the World.

Leben

Mitgliedsurkunde des National Tattoo Club of the World, ausgestellt für Manfred Kohrs von „Philadelphia“ Edward Funk, 1977

Edward Funk erhielt seine erste Tätowierung im Alter von 15 Jahren, es war ein Totenkopf. Im Jahr 1952 begann er für einen Tätowierer namens Brooklyn Blackie, auch Electric Rembrandt genannt, zu arbeiten. Bereits nach kurzer Zeit eröffnete er zusammen mit Lou Rubino ein Studio auf Rockaway Peninsula. Später betrieb er ein eigenes Studio in Coney Island. Nachdem im Jahr 1961 die Gesundheitsbehörde von New York nach einigen Hepatitisfällen das Tätowieren verbot und die Studios schließen ließ, übersiedelte Funk nach Philadelphia, eröffnete ein Studio und gründete ein Unternehmen für Tätowiererausstattungen, die United Tattoo Supply Company.

Im Jahr 1976 war Funk Mitbegründer und erster Präsident des National Tattoo Club of the World, der 1978 in National Tattoo Association umbenannt wurde. 2008 spielte er u. a. mit Don Ed Hardy und Lyle Tuttle in dem Dokumentarfilm Hori Smoku Sailor Jerry: The Life of Norman K. Collins mit. 2009 nahm Funk an der Ausstellung Skin and Bones: Tattoos in the Life of the American Sailor im Independence Seaport Museum in Philadelphia teil.

Publikationen

Literatur

Commons: Edward Funk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Shannon Cole: We Remember Crazy Philadelphia Eddie (Memento des Originals vom 29. August 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Tattoo-Marque Magazine vom 10. März 2017.
  2. 1 2 National Tattoo Association – Full History (Memento des Originals vom 16. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch), abgerufen am 2. Februar 2014
  3. ↑ Margo DeMello: Bodies of Inscription: A Cultural History of the Modern Tattoo Community. S. 130.
  4. ↑ Matthew P. Blanchard: 'Grandfather' of tattooing in Phila. puts down the pen At convention, enthusiasts say goodbye to an era. In: The Inquirer. 9. Februar 2004, archiviert vom Original am 5. Februar 2014; abgerufen am 5. Februar 2014.
  5. ↑ The Tuscaloosa News - 4. Apr. 1966
  6. ↑ Margo DeMello: Inked: Tattoos and Body Art around the World. ABC-CLIO 2014, ISBN 1-610-6907-61, S. 226.
  7. ↑ imdb.com, abgerufen am 5. Februar 2014
  8. ↑ Craig Bruns: Skin & Bones: Tattoos in the Life of the American Sailor Independence Seaport Museum 2009, ISBN 0-913-3462-17. Ausstellungskatalog.
Personendaten
NAME Funk, Edward
ALTERNATIVNAMEN Funk, Edward Thomas; Crazy Philadelphia Eddie
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Tätowierer
GEBURTSDATUM 22. August 1936
GEBURTSORT Queens, New York City
STERBEDATUM 8. Oktober 2016