Egon G. Schleinitz, Pseudonym: Claus Roth (* 20. Mai 1912 in Stadt Wehlen; † 2005 in München), war ein deutscher Journalist und Schriftsteller, der vor allem als Reiseschriftsteller tätig war.
Im Alter von 21 Jahren trat der in Sachsen geborene Schleinitz bei dem Mitteldeutschen Sender Leipzig und Dresden in der Rundfunksendung Junge Menschen erleben die Welt an das Mikrofon. Nach einem ganzseitigen Zeitungsaufsatz aus Anlass 20 Jahre Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahre 1934 veröffentlichte er im Dezember 1935 als 23-Jähriger in den Dresdner Nachrichten den Reisebericht In einer serbischen Eisenbahn. 1936 trat Schleinitz mit seinem umfangreichen Tatsachenbericht hervor, in dem er seine Erlebnisse bei einer Radtour mit einem Freund nach Montenegro zu Papier brachte. Der große Erfolg dieses Buches veranlasste ihn zum Schreiben weiterer Bücher. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er zunächst nach Rosenheim und später nach München und Weilheim in Oberbayern und gab in Bayern unter anderem Bildbände heraus. Zudem entstanden mit ihm die Filme Wochenend im Walsetal und Toller Hecht auf krummer Tour.
Egon Schleinitz war ab 1946 verheiratet und hatte einen Sohn namens Klaus-Peter.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schleinitz, Egon |
| ALTERNATIVNAMEN | Schleinitz Egon G.; Roth, Claus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 20. Mai 1912 |
| GEBURTSORT | Stadt Wehlen |
| STERBEDATUM | 2005 |
| STERBEORT | München |