
Egon Wrobel (* 11. April 1939 in Insterburg) ist ein deutscher Keramiker und Schmuckgestalter.
Nach seiner Ausbildung zum Goldschmied von 1956 bis 1959 studierte Egon Wrobel an der Fachschule für angewandte Kunst Heiligendamm in der Fachrichtung Schmuckgestaltung, u. a. bei Renata Ahrens. Sein Studium setzte er dann von 1962 bis 1967 in der Fachrichtung Keramik an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein fort, wo zu seinen Lehrern der Metallbildner Karl Müller gehörte. 1967/68 arbeitete er zunächst als Forschungsmitarbeiter im Betonwerk Berlin-Grünau, seitdem freiberuflich als Schmuckgestalter und Keramiker. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR.
Bekannt geworden ist Egon Wrobel unter anderem durch seine Serie Köpfe, an denen sich seine künstlerische Entwicklung von 1965 bis zur Gegenwart ablesen lässt. Anhand seiner expressiven Serie Vermummter erkennt man, wie sich Wrobel auch heute noch mit aktuellen Ideen und Strömungen auseinandersetzt.
Mehrfach gestaltete er die Siegerpreiskeramiken für diverse Festivals und Wettbewerbe, so 2008 für das World fashion film festival und 2010 für den German fashion film award. Für die Clubschiffe AIDAvita und AIDAaura gestaltete er mehrere Keramikskulpturen.
Egon Wrobel lebt und arbeitet in Stahnsdorf.
Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur
Einzelstücke
Arbeiten im öffentlichen Raum
Einzelausstellungen
Ausstellungsbeteiligungen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wrobel, Egon |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Keramiker und Schmuckgestalter |
| GEBURTSDATUM | 11. April 1939 |
| GEBURTSORT | Insterburg |