Ehrenfried Liebich

Ehrenfried Liebich (* 13. Juni 1713 in Probsthain, Herzogtum Liegnitz (heute in der Gmina Pielgrzymka); † 23. Dezember 1780) war ein deutscher lutherischer Geistlicher und Kirchenlieddichter.

Leben

Liebich war Sohn eines Müllers und sollte zunächst ebenfalls dieses Handwerk erlernen. Nachdem er sich als besonders begabter Schüler herausgestellt hatte, wurde er 1728 auf die Lateinschule in Schweidnitz geschickt und 1732 auf das Elisabet-Gymnasium in Breslau. Nachdem er das Gymnasium absolviert hatte, begann er 1738 an der Universität Leipzig ein Studium der Theologie. Nach Abschluss des Studiums war er Hauslehrer.

Liebich erhielt 1742 eine Stelle als Pastor in Erdmannsdorf und Lomnitz. Dort verblieb er bis zu seinem Tod.

Liebich wurde einerseits für seine Kirchenlieder bekannt, die eine größere Verbreitung gefunden haben. Unter anderem wurde er in diesem Wirken durch Christian Fürchtegott Gellert bestärkt; Christian Samuel Ulber lieferte die Vorrede zu seinem ersten Liederband. Andererseits erlangte er durch die von ihm und Johann Friedrich Burg erarbeitete und mehrfach neu aufgelegte sogenannte Hirschberger Bibel Bekanntheit.

Werke (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Liebich, Ehrenfried
KURZBESCHREIBUNG deutscher lutherischer Geistlicher und Kirchenlieddichter
GEBURTSDATUM 13. Juni 1713
GEBURTSORT Probsthain, Herzogtum Liegnitz (heute Gmina Pielgrzymka)
STERBEDATUM 23. Dezember 1780