Elfriede Hermann (* 30. Juli 1960 in Neuburg an der Donau; † 17. Februar 2025 in Göttingen) war eine deutsche Ethnologin. Sie lehrte als Professorin für Allgemeine Ethnologie mit dem Schwerpunkt asiatisch-pazifischer Raum an der Georg-August-Universität Göttingen.
Hermann wuchs in Wagenhofen auf und absolvierte 1979 das Abitur am Descartes-Gymnasium in Neuburg an der Donau. Sie studierte Ethnologie an den Universitäten Tübingen und Göttingen. Nach ihrer Promotion wurde sie 2012 auf eine Professur an der Universität Göttingen berufen.
Hermann forschte schwerpunktmäßig im pazifischen Raum, insbesondere in Kiribati. Ihre Arbeit konzentrierte sich auf kulturelle Transformationsprozesse, Migration, Emotionen und die Auswirkungen des Klimawandels auf indigene Gemeinschaften. Sie war Mitbegründerin des Göttinger Instituts für Ethnologie und engagierte sich in der Ethnographischen Sammlung der Universität.
Elfriede Hermann verstarb am 17. Februar 2025 nach langer Krankheit im Alter von 64 Jahren in Göttingen. Ihr Tod wurde von der Universität Göttingen und der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) mit großer Anteilnahme aufgenommen.
| Personendaten | |
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| NAME | Hermann, Elfriede |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Ethnologin |
| GEBURTSDATUM | 30. Juli 1960 |
| GEBURTSORT | Neuburg an der Donau |
| STERBEDATUM | 17. Februar 2025 |
| STERBEORT | Göttingen |