Elga Maly (* 8. Jänner 1921 in München; † 1. November 1989 in Graz) war eine österreichische Malerin.
Elga Maly war die uneheliche Tochter von Ida Maly. Sie wurde aufgrund von deren prekärerer finanzieller Lage 1923 an Pflegeeltern in Graz übergeben. Sie studierte bei Kurt Weber, ihrer Tante Paula Maly und Fritz Hartlauer in Graz. Elga Maly begann mit 35 Jahren zu malen und war von 1969 bis 1981 als Kunsterzieherin an der Bundesbildungsanstalt für Arbeitslehrerinnen in Graz tätig. Sie war Mitbegründerin des Forums Stadtpark in Graz, wo sie als freischaffende Künstlerin lebte.
Über Tachismus, strukturelle Malerei und Informel gelangte sie zur reinen Farbe, zu inneren Landschaften und zu expressiver „Neuer Figuration“. Nach dem Erlernen druckgraphischer Techniken schuf sie Lithographien mit stark farbigen, abstrakten Kompositionen.
Elga Maly war mit Günter Waldorf verheiratet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maly, Elga |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Malerin |
| GEBURTSDATUM | 8. Januar 1921 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 1. November 1989 |
| STERBEORT | Graz |