Werdegang
Die aus Kvikne in Zentralnorwegen stammende Eline Grue gab ihr internationales Debüt bei den Jugendweltmeisterschaften 2015 in Minsk-Raubitschy und gewann, nachdem sie in den Einzelrennen Top-15-Platzierungen erzielt hatte, mit der Staffel die Bronzemedaille. Ihr Debüt im IBU-Cup feierte sie zu Beginn der Saison 2017/18 in Sjusjøen, verpasste die Punkteränge aber deutlich. Wesentlich erfolgreicher verlief ihr nächster Auftritt im Dezember 2018 in Ridnaun, bei dem sie mit der Mixedstaffel – an der Seite von Karoline Knotten, Vebjørn Sørum und Fredrik Gjesbakk – das Podest erreichte und im Verfolgungswettkampf als 25. ihre ersten Ranglistenpunkte gewann. Verbessern konnte sich die Norwegerin in Obertilliach und Duszniki-Zdrój mit Platz zwölf in Supersprint und Sprint. Daher wurde sie für die Europameisterschaften nominiert, kam bei diesen aber nicht über Rang 58 im Einzel hinaus. Bei den nationalen Meisterschaften sicherte sie sich in Sprint und Massenstart die Goldmedaille, mit der Staffel resultierte zudem Bronze. Ihr bis heute bestes Einzelresultat im IBU-Cup erzielte Grue im Februar 2020 in Martell als Zehnte des Supersprints und blieb dabei am Schießstand fehlerfrei. Nach einer Saison ohne internationale Starts lief sie im Winter 2021/22 in elf Rennen unter die Top-40, in den folgenden vier Saisons bekam sie hingegen nur vereinzelte Einsätze und erreichte dabei ähnliche Platzierungen wie vorher. Ferner entschied sie im August 2025 im Rahmen des Blinkfestivalen in Norwegen das Shoot Out der Frauen, einen Schnelligkeitswettkampf im Schießen, für sich, und unterlag im Finale lediglich Martin Uldal.