Élisabeth Parmentier

Elisabeth Parmentier, 2019

Élisabeth Parmentier (* 1961 in Phalsbourg, Lothringen als Élisabeth Gangloff) ist eine französische lutherische Theologin.

Leben

Parmentier erwarb 1982 den Magistergrad in Germanistik und 1985 in Evangelischer Theologie. Nach ihrer Ordination 1988 arbeitete sie als Pastorin der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses von Elsass und Lothringen. 1996 wurde sie an der Universität Straßburg aufgrund einer von André Birmelé betreuten Dissertation über das Verhältnis von klassischer und feministischer Theologie (Les filles prodigues. Elements pour un dialogue entre les theologies feministes et la theologie classique) zum Dr. theol. promoviert. Im selben Jahr wurde sie Maître de conférences an der Universität Straßburg. Nach der Habilitation 1999 wurde sie 2000 zur Professorin für Praktische Theologie in Straßburg berufen. 2015 wechselte sie an den Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Genf. Dort wurde sie 2021 zur Dekanin gewählt.

Forschungsgebiete

Zu ihren Hauptinteressen gehören Biblische Hermeneutik, Ökumenische Theologie, feministische und kontextuelle Theologien sowie neue Formen des Kirche-Seins.

Weitere Tätigkeiten

Parmentier war lange Zeit nebenamtliche Forschungsprofessorin am Ökumenischen Institut des Lutherischen Weltbundes in Straßburg. Von 1994 war sie Kopräsidentin, von 2001 bis 2006 Präsidentin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa. 2023 wurde sie zur evangelischen Kopräsidentin der Groupe des Dombes gewählt.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Une nouvelle présidence pour le Groupe des Dombes. In: La Croix, 31. August 2023, abgerufen am 29. Februar 2024.